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Fußball: Kreisliga A

Außenseiter mit breiter Brust: Sassenberg will die WSU ärgern

Warendorf

Er sieht sich selbst als Außenseiter. Dennoch reist der VfL Sassenberg nach einem klaren Sieg in Münster mit breiter Brust zur WSU und möchte die Hausherren ärgern. Zumal die jüngste Statistik überrascht.

-mani-

Derbyzeit: Der VfL mit Stefan Wortmann (l.), fordert die WSU mit Niklas Fromme heraus. Foto: Wegener

Bereits am heutigen Mittwoch (19.30 Uhr) findet das A-Liga-Derby zwischen der Warendorfer SU und dem VfL Sassenberg statt. Beide Teams haben mit Personalsorgen zu kämpfen. „Wir haben bis Jahresende noch die Spiele gegen Sassenberg und Ostbevern vor der Brust. Die müssen wir irgendwie überstehen und wenn möglich so viel Punkte holen wie möglich“, hofft WSU-Trainer Lukas Krumpietz. Neben sieben Langzeitverletzten stehen hinter dem Einsatz von vier weiteren Akteuren große Fragezeichen.

„Möglicherweise ergibt sich die Aufstellung erst kurzfristig. Das ist nicht ideal, aber wir müssen mit dieser Situation umgehen. Wir haben durch die Personalmisere in der Offensive aktuell etwas an Durchschlagskraft eingebüßt“, analysiert Krumpietz. Das war auch an den letzten beiden Heimspielen abzulesen, in denen die WSU nur jeweils einmal traf. „Unsere Defensive steht gut, im Angriff müssen wir improvisieren.“

VfL-Co-Trainer Nick Ostlinning

Die Sassenberger fahren mit breiter Brust in die Nachbarstadt. Mit 6:0 fegte der VfL Eintracht Münster vom Feld, wobei Johannes Vogelsang mit vier Treffern eine beeindruckendes Statement ablieferte. „Das Ergebnis gibt uns natürlich Selbstvertrauen, allerdings ist die WSU ein anderes Kaliber, als Eintracht Münster es gewesen ist. Wir sind klar der Underdog“, erklärt VfL-Co-Trainer Nick Ostlinning.

WSU will Negativserie gegen VfL beenden

Die Sportunion ist seit zwölf Spielen ohne Niederlage. Allerdings konnte seit dem Abstieg aus der Bezirksliga 2018 die WSU daheim gegen Sassenberg noch nie gewinnen. Beim letzten Duell in Warendorf Anfang März 2020 siegte der VfL mit 3:0, wobei der heutige Co-Trainer Ostlinning das 1:0 per Elfmeter erzielte und Johannes Vogelsang mit einem Doppelpack nachlegte. Heute muss der VfL derweil die Abwehr umbauen. Lukas Nienaber fällt ebenso aus wie Florian Koch.

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