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Sieben Paare erreichen das Stechen des Hauptspringens

Alexander Potthoff triumphiert

Bösensell

Alexander Potthoff wurde am Sonntagabend gefeiert. Der Lokalmatador gewann beim Reitturnier in Bösensell die wertvollste Prüfung mit Crazy-Kathrin.

Von Johannes Oetzund

Volle Konzentration: Im Stechen behielt Alexander Potthoff die Nerven. Auf Crazy-Kathrin knackte er noch die gute Zeit Foto: Johannes Oetz

Bernd Ahlbrand strahlte am Montag über das ganze Gesicht: „Unser Springturnier ist sehr gut gelaufen. Die Entscheidung, das Springen und die Dressur an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden auszutragen, war goldrichtig. Jetzt muss uns Petrus nur noch am kommenden Wochenende wieder so gesonnen sein.“

Der 1. Vorsitzende des RV Bösensell stand gestern Morgen schon wieder in aller Herrgottsfrühe auf der Reitanlage am Helmerbach. Doch Bernd Ahlbrand war nicht allein: 34 Vereinsmitglieder waren gekommen, um nach einem gemeinsamen Frühstück aufzuräumen und alles für das Dressurturnier, das am Samstag und Sonntag (23. und 24. Juli) ausgetragen wird, vorzubereiten. Dabei unterhielten sich die Bösenseller natürlich auch viel über die schönen Begegnungen bei ihrem Turnier. Bernd Ahlbrand: „Die Gäste lobten die entspannte und harmonische Atmosphäre bei uns. Einige sagten: ´Man kommt nach Bösensell und fühlt sich direkt wohl.` Darüber haben wir uns sehr gefreut.“

Doch auch der Sport konnte sich wahrlich sehen lassen. Ins Stechen der Hauptprüfung, einem M*-Springen, schafften es sieben Paare. „Das Stechen war von allerhöchster Qualität. Wir haben viele extrem gute Pferde gesehen“, berichtete Bernd Ahlbrand, der sich darüber freute, dass mit Alexander Potthoff ein Vereinsmitglied diese Prüfung gewann. Mit Crazy-Kathrin blieb er strafpunktfrei und war mit 39,75 Sekunden sehr flott unterwegs. Nur wenig mehr Zeit benötigte Dr. Christopher Baatz. Der Reiter des RFV von Nagel Herbern benötigte mit Comme Tessa nur etwas über zwei Zehntel mehr für die letzte Runde (39,79 Sekunden).

Doch die heimischen Zuschauer durften in dieser Prüfung noch zwei weitere Mal jubeln, denn mit Cape Canaveral wurde Alexander Potthoff Dritter (0.00/40,67) und seine Schwester Alina-Noel Potthoff mit Caracara Fünfte (1.00/48,03).

In der sportlich wertvollsten Prüfung am Samstag, einer Punktespringprüfung der Klasse M* mit Joker, hatte sich Leonie Kuhlage durchgesetzt. Die Amazone des RV Havixbeck-Hohenholte gewann auf Last Knight Lacar mit 65 Punkten in schnellen 53,62 Sekunden. Da konnte selbst Alexander Potthoff nicht mithalten, der sich mit Cape Canaveral mit Platz zwei begnügen musste (65/54.40). Dritte wurde Alina-Noel Potthoff, die mit Apanatschi 63 Punkte sammelte und dafür 57,93 Sekunden unterwegs war. Mit Caracara landete sie zudem noch auf Rang fünf (63/66,08).

In der vorangegangenen Prüfung war Alina-Noel Potthoff noch erfolgreicher gewesen, denn mit Cashmir´s kleiner Prinz gewann sie die Stilspringprüfung der Klasse M* mit der Wertnote 8,3 und platzierte Apanatschi auf Rang vier (8,0).

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