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A-Ligist schnuppert lange an der Sensation

Alle Achtung, BWO

Ottmarsbocholt

Der SC Westfalia Kinderhaus ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat den SC BW Ottmarsbocholt mit 3:1 (1:1) bezwungen. Doch wie sich der Underdog fast über die vollen 90 Minuten wehrte, war phänomenal.

Von Florian Levenig

Der starke Damien Vernauer (r.) wird in dieser Szene vom Kinderhauser Jürgen Venikh bedrängt. Foto: flo

Auch wenn es zur Riesensensation – einem Sieg des A-Ligisten BW Ottmarsbocholt über den drei Klassen höher kickenden SC Westfalia Kinderhaus – nicht ganz gelangt hat: Die Leistung der Blau-Weißen war trotz der 1:3 (1:1)-Niederlage am Mittwochabend famos. Alle Achtung, Hut ab, großen Respekt, BWO!

Patrick Döhla sah das ähnlich: „Bärenstark, wie sich die Jungs verkauft haben, wie jeder um sein Leben gerannt ist. Dass die Power irgendwann nachlassen würden, war doch klar“, so der Coach nach dem Schlusspfiff. Zumal mit Jan Reickert und Denis Hölscher zwei Stützen noch vor dem Wechsel verletzt passen mussten.

Klar, Kinderhaus hatte Tempovorteile, viel Ballbesitz und technisch richtig was drauf. Aber der Underdog hielt mit Leidenschaft dagegen – und ging nach einem prima Spielzug über Sebastian Schnetgöke, Stephan Rosenberger, Hölscher und wieder Rosenberger gar in Führung. Zwar währte das 1:0 keine zwei Minuten (Kebba Touray glich per Kopf aus), doch sehr viel mehr hochkarätige Chancen hatte der Westfalenligist zunächst nicht. Selbst bei Marvin Kehls Bogenlampe zum 1:2 fragte man sich ja, ob das wirklich so gewollt war.

Die Ottmarsbocholter mobilisierten die allerletzten Kräfte. Ihr überragender Kapitän Jens Overbeck hätte fast noch das 2:2 erzielt, Finn Liebert machte im direkten Gegenzug alles klar.

BWO: Kerkenhoff – Sybel, Schnetgöke, L. Silla, Münch – Rosenberger, Reickert (5. Goerdt), Overbeck, Vernauer (81. Schulze-Vorwick) – Beutel (60. Mallmann), Hölscher (42. Klinger). Tore: 1:0 Rosenberger (38.), 1:1 Touray (40.), 1:2 Kehl (68.), 1:3 Liebert (89.).

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