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Handball: A-Jugend-Oberliga

ASV Senden besser aufgestellt

Senden

Der ASV Senden hat an Spieltag eins am Sonntag (4. September), 16 Uhr, die DJK TuS Oespel-Kley in der Neuen Halle zu Besuch. Coach Sebastian Tenholt geht deutlich optimistischer in die Saison als noch vor einem Jahr.

Von Florian Levenig

Rückraummann David Supler (l.) zählt zu den vielen neuen Leuten, die bereits in der Vorsaison Oberligaluft geschnuppert haben. Foto: flo

Als vor einem Jahr die Spielzeit in der A-Jugend-Oberliga begann, da hatte Sebastian Tenholt arge Bedenken, ob sein Team, aus gestattet mit einer Wildcard, überhaupt konkurrenzfähig sei. Und der Coach des ASV Senden sah sich in seiner Einschätzung wenig später bestätigt, als seine Sieben Niederlage um Niederlage – teils mit 15, 20 Toren Unterschied – einstecken musste. Hauptgrund für die Pleitenserie war eine viel zu dünne Spielerdecke.

Das ist 2022 anders: Zwar heuern fünf Mann aus dem Kader der Vorsaison – Jan Speckmann, Torhüter Nils Magdalinski, Joshua Neve, Paul Willing, Leo Franken und Paul Bickhoff – bei der ASV-Reserve (Münsterlandliga/Text rechts) – an. Doppelt so groß ist aber der Schwung an B-Jugendlichen – Julian Wiedau, Anton Peuker, Thorben Joost, Till Elshof, Jonas Magdalinski, Luis Pohl, David Supler, Max Adam, Jan Louis Bründel und Nick Rüddenklau –, die altersbedingt nachrücken.

Kader deutlich größer

Damit stehen Tenholt künftig nicht nur 16 Leute – deutlich mehr als 2021/22 – zur Verfügung. Das neue Personal, das im Frühjahr mit der U 17 der Sendener die Meisterschaft in der Verbandsliga feierte, bringt zudem ausnahmslos Qualität mit. Einige der Spieler kamen bereits in der Rückrunde bei den Älteren (die prompt konkurrenzfähiger waren) zum Einsatz.

Was sich im Frühjahr bereits abzeichnete, wurde im Sommer zur Gewissheit, als die Tenholt-Sieben ziemlich souverän die Qualifikation für die höchste Spielklasse auf HVW-Ebene meisterte. Auch die Vorbereitung war „okay, wenngleich urlaubsbedingt immer wieder Spieler im Training gefehlt haben“, so Sendens Coach. Zuletzt, bei der „Emsdettener Wanne“, einem top-besetzten Nachwuchsturnier, bezwang der ASV das Jugendnationalteam der Ukraine und enttäuschte auch in den Duellen mit der Erstligakaderschmiede des Bergischen HC und dem künftigen Ligakonkurrenten Eintracht Hagen nicht, obschon Senden beide Matches verlor.

Nur ein Keeper

„Wir sind jetzt auf allen Feldpositionen doppelt besetzt – und zwar gleichwertig“, frohlockt Tenholt. Bauchschmerzen bereite ihm allein, dass die Sendener mit Julian Wiedau zwar einen sehr fähigen jungen Torhüter im Aufgebot haben, aber eben keinen Backup-Kandidaten.

Was sich der U19-Trainer in den kommenden Monaten vorgenommen habe? „Die Jungs weiter auszubilden und allmählich an den Seniorenbereich ranzuführen.“ Das Übliche halt. Wobei: Ein paar Siege wären fürs seelische Wohlbefinden der talentierten Truppe auch nicht schlecht. Titelkandidaten sind laut Tenholt Hagen, das HLZ Ahlen und die JSG LIT 1912, die alle aus der A-Jugend-Bundesliga kommen. Die DJK TuS Oespel-Kley (Dortmund), an Spieltag eins am Sonntag (4. September), 16 Uhr, in der Neuen Halle zu Besuch, zählt der ASV-Trainer „eher zu jenen Teams, die unsere Kragenweite haben dürften“.

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