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Handball: Verbandsliga 2

ASV Senden schlägt TV Isselhorst

Senden

Dem ASV Senden ist auf eigenem Parkett nicht beizukommen, mit dem TV Isselhorst zog der nächste Oberligaabsteiger im Sportpark den Kürzeren. Bester ASV Werfer war Lennart Unkell. Ausgerechnet.

Ganz stark: Der Ex-Isselhorster Lennart Unkell traf beim Wiedersehen in der Neuen Halle acht Mal. Foto: flo

Das Lob kam aus berufenem Munde: „Bester Mann“, fand Steffen Mühlhoff und nahm Lennart Unkell in den Arm. Mühlhoff muss es wissen, schließlich war der zu seiner aktiven Zeit beim ASV ein ähnlich fähiger Linksaußen wie sein Nachfolger. Dem Acht-Tore-Werfer – kein Sendener traf am Sonntag beim 29:26 (12:14) über den TV Isselhorst, Unkells Ex-Klub, häufiger – waren die vielen warmen Worte nach der Partie indes ein bisschen unangenehm. Ja, er habe „gebrannt“ im Duell mit den ehemaligen Gefährten, das gelte aber ausnahmslos für alle Mitspieler. Und: „Wenn der Linksaußen so häufig trifft, können auch die Nebenleute im Angriff nicht ganz so viel verkehrt gemacht haben.“

Stimmt. Allerdings so richtig erst nach der Pause. Vorher „waren wir vorne das eine oder andere Mal zu hektisch“, fand ASV-Coach Swen Bieletzki. Und hinten „sind wir immer wieder einen Schritt zu spät dran gewesen“. Die Folgen: etliche Zwei-Minuten-Strafen und ein früher Fünf-Tore-Rückstand (2:7/11.), den die Hausherren allerdings noch vor dem Seitentausch erheblich verkürzten.

Mit Wiederbeginn drehte dann Jakob Janssen auf. Alle fünf Tore des Halbrechten fielen in den Anfangsminuten des zweiten Durchgangs – und schon hatte Senden die Partie gedreht (20:16/ 39.). Als sich dann auch noch der gefürchtete Rückraum des Oberligaabsteigers an der umgestellten 6:0-Deckung des ASV die Zähne ausbiss, war der Weg zum Heimsieg endgültig geebnet. Somit kommt es in sechs Tagen (13. November), 18 Uhr, an gleicher Stelle zum Gipfeltreffen, dann gastiert der punktgleiche Tabellenführer SuS Oberaden (beide 6:2 Zähler) in der Neuen Halle. ASV-Tore: Unkell (8), Janssen (5), Eierhoff (5/2), Starke (4), Bexten (3), Hintze (2), Ernst (1), van de Pol (1).

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