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Tischtennis: 3. Internationaler WTTV-Senioren-Pokal

Best Ager um Blasberg zu Besuch bei BW Ottmarsbocholt

Ottmarsbocholt

Der Landesverband und BW Ottmarsbocholt richten zum dritten Mal den WTTV-Senioren-Pokal aus. Gespielt wird von Freitag bis Sonntag (22. bis 24. Juli) an der Clemens-Hagemann-Straße. Das Teilnehmerfeld ist prominent besetzt.

Von Florian Levenig

Vielfach bei Welt- und Europameisterschaften erfolgreich: Marianne Blasberg. Foto: WTTV

Aller guten Dinge sind drei. Nach den pandemiebedingten Absagen in den Jahren 2020 und 2021 richten der Landesverband und die Tischtennisabteilung des SC BW Ottmarsbocholt nun also Auflage drei des internationalen WTTV-Senioren-Pokals aus. An, genau, drei Tagen, von Freitag bis Sonntag (22. bis 24. Juli) in der schmucken Sportstätte an der Clemens-Hagemann-Straße.

Das Virus sei auch in diesem Jahr Thema, wenngleich indirekt, wie Günter Münnemann, beim WTTV für den Seniorensport verantwortlich, ausführt: „Bei der Altersklassen-EM kürzlich im italienischen Rimini gab es einen fürchterlichen Corona-Ausbruch. Gefühlt haben sich von den 3000 Teilnehmern 95 Prozent angesteckt. Zum Glück ist niemand ernsthaft erkrankt. Aber der eine oder die andere scheut verständlicherweise eine weitere Auslandsreise.“ Ursprünglich lagen 140 Anmeldungen vor, jetzt rechnet Münnemann mit „etwa 100 Startern. Was angesichts der Umstände immer noch eine stolze Zahl ist.“

Veranstaltung bei BWO in guten Händen

Wobei sich eh keiner übertriebene Sorgen um seine Gesundheit machen müsse: „Die örtlichen Veranstalter um Bruno Rennack und Gottfried Suntrup haben in der Vergangenheit oft genug bewiesen, dass sie sehr verantwortlich mit dieser Situation umgehen.“ So würden die Spieler gebeten, Abstand zu halten und, wann immer möglich, in der Halle Maske zu tragen. Auch erfolge die Bewirtung weitestgehend im Freien. In Italien, so Münnemann, sei das ganz anders gewesen: „Da hockten alle in der Messehalle aufeinander.“

Eine der wenigen Sportlerinnen, die in Rimini nicht nur sportlich erfolgreich war (EM-Gold im Einzel und im Doppel), sondern darüber hinaus putzmunter nach Deutschland zurückkehrte und daher am Wochenende auch in Otti aufschlägt, ist Marianne Blasberg (FTV Düsseldorf). Die rüstige 88-Jährige, vielfach bei Welt- und Europameisterschaften erfolgreich, dürfte nach der Absage von Manfred Nieswand die prominenteste Starterin in den kommenden Tagen sein. Nieswand, im Frühjahr bei den Westdeutschen Meisterschaften an gleicher Stelle eine Klasse für sich und in Italien zwei Mal auf dem Siegerpodest, hat nicht etwa das Virus erwischt, sondern, beim Aussteigen aus dem Bus, ein unachtsamer Rollerfahrer.

Unionisten fehlen

Der zweifache Rimini-Sieger Gintautas Juchna und Ex-Weltmeisterin Evi Ilves-Schalk (beide Union Lüdinghausen) fehlen beim „Heimspiel“ in der Nachbargemeinde, dafür stehen weitere namhafte Spieler in den zehn Altersklassen (AK 40 bis AK 80) an der Platte. Münnemann mag indes nicht ausschließen, „dass wir, je nach Meldezahl, hier oder da zwei Wettbewerbe zusammenpacken“. Aufgrund des reduzierten Teilnehmerfeldes können kurzentschlossene Hobbyspieler aus dem Umland, die sich immer schon mal mit den international Besten der Zunft messen wollten, für schmales Geld nachmelden – per Mail (muennemann @gmx.de) oder, spätestens eine Stunde vor Beginn der jeweiligen Gruppenphase, vor Ort.

Am morgigen Freitag stehen ab 10 Uhr die Teamwettbewerbe an. Tags darauf (9.30 Uhr) geht es mit den Vorrundenbegegnungen im Einzel, im Doppel und im Mixed weiter. Am Schlusstag fallen ab 9 Uhr die Medaillenentscheidungen.

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