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Fußball: Davertpokal

Wird langsam mal Zeit für den VfL Senden

Senden/Ascheberg

Fünf Mannschaften – der SV Herbern, der TuS Ascheberg, Davaria Davensberg, BW Ottmarsbocholt und der VfL Senden – waren in 34 Jahren immer dabei. Eines dieser Teams wartet bis heute auf den ersten Sieg.

-flo-

Wurde als einer einer von nur vier Akteuren in 34 Jahren gleich zwei Mal zum besten Turnierflemmer an der Nordkirchener Straße gekürt: Hendrik Heubrock (l.). Foto: flo

Die Liste der Davertpokalsieger ist lang. Angeführt wird sie von Davaria Davensberg und dem SV Herbern (je zehn Erfolge). Aber auch kleinere Vereine wie BW Ottmarsbocholt (1990) triumphierten beim Budenzauber an der Nordkirchener Straße bereits. Unter den namhafteren Altkreisvertretern gibt es lediglich einen, der bislang stets leer ausgegangen ist: der VfL Senden. Top ist der hiesige Landesligist allein in einer Kategorie: Sechs Mal – häufiger als jeder andere Teilnehmer – musste das Team mit Rang zwei vorliebnehmen. Zwischen 2015 und 2018 etwa waren die Sendener Dauergast im Finale. Nur um anschließend dem jeweiligen Gegner zu Platz eins zu gratulieren.

Was umso mehr überrascht, da der VfL als Siebtligist regelmäßig zu den ranghöchsten Vertretern beim Davertpokal zählt und ebenso zuverlässig für einen besonders flotten Hallen-Kick bekannt ist. „Wird Zeit, dass wir das Ding abschießen“, findet auch Rabah Abed, der als Spieler oft genug mit Senden im Endspiel stand und den VfL inzwischen hinter der Bande anleitet.

Für den Budenzauber wie gemacht

Zwar sei Kinderhaus bei der 35. Austragung am Samstag (7. Januar/ab 13 Uhr) erster Anwärter auf den Hallen-Thron. „Aber wir bringen auch ´ne gescheite Combo auf die Platte“, verspricht der Coach des ewigen Zweiten. Hendrik Heubrock zum Beispiel, einer von nur vier Akteuren in 34 Jahren, die gleich zwei Mal zum besten Turnierflemmer gekürt wurden. Edeltechniker Tim Castelle, die Offensivkünstler Bruno Geister, Ali Shinawi oder Jürgen Sinev. „Die sind ja alle für den Budenzauber wie gemacht“, schwärmt Abed, der „schon jetzt weiß, dass einige sehr traurig sein werden, weil ich nur zehn Mann nach Ascheberg mitnehmen darf“.

Die Jüngeren im Team wissen übrigens, wie sich ein Sieg unterm Dach anfühlt. Als Jugendliche gewannen sie Hallenwettbewerbe in Serie. 2019 etwa triumphierte die B-Jugend des VfL, angeführt von Geister und einem gewissen Niklas Castelle, beim top-besetzten Forum-Optik-Champions-Cup im heimischen Sportpark.

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