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Fußball: Bezirksliga

Dem SV Bösensell fehlt die „nötige Power“

Bösensell

Die Chance zum 3:3 war da. Am Ende stand jedoch ein 2:5 zu Buche zwischen dem SV Bösensell und Arminia Ibbenbüren. „Verdient“, wie Trainer Mathias Krüskemper zugeben musste. „Wir haben einfach zu viel zugelassen

Von Theresa van den Berg

Hatte mehr zu tun, als ihm lieb war: Bösensells Torhüter Marvin Holstein. Hier kann er nach einer weiteren gefährlichen Ecke der Gäste gerade noch den Ball klären. Foto: Johannes Oetz

Vor allem mit ihren Standards sorgten die Ibbenbürener in der Bezirksliga-Partie des sechsten Spieltages immer für Gefahr vor dem Bösenseller Kasten. „Wir haben es nicht geschafft, den Gegner von unserem Tor fernzuhalten. Der letzte Biss hat gefehlt.“

Bereits in der zweiten Minute gingen die Gäste aus dem Gewühl heraus in Führung. Zwar glich der eingelaufene Patrick Sutholt nur vier Zeigerumdrehungen später mit der Fußspitze aus, doch noch vor der Halbzeit stellte die Arminia nach einem Freistoß den alten Abstand wieder her (30.). „Gerrit Mahmutovic hat sich im Eins-gegen-Eins oft durchgesetzt und so Überzahl für sein Team geschaffen. Die Ibbenbürener haben sich generell gut durchkombiniert, da muss man ihnen ein Kompliment machen“, sah Krüskemper seine Jungs zu oft zu weit weg von den Gegenspielern. „Wir sind natürlich enttäuscht, dass wir nicht das auf den Platz bringen konnten, was wir bringen müssen, um zu bestehen. Wir hatten heute nicht die nötige Power.“

Trotz des erneuten Ausgleichs kurz nach Wiederanpfiff (53.) – Sutholt vollendete nach einem Querpass von Robin Voßkühler – gingen die Gelb-Schwarzen an diesem Spieltag leer aus. Durch einen Freistoß (63.) und einen Konter (88.) sowie einen berechtigten Foulelfmeter (90.) in der Schlussphase machten die Ibbenbürener alles klar. „Wir kamen beim Stande von 2:3 zwar in die Nähe des Tores, die Aktionen waren jedoch nicht zwingend genug.“ Lars Rückel spielte Flipper zwischen Fünfer und Elfmeterpunkt, Oliver Mersmanns Schuss wurde geblockt. „Der Gegner war dem 4:2 näher als wir dem 3:3.“ Und als Nils Schulze Spüntrup eine halbe Stunde vor Schluss verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, wurde es nur noch schwieriger. „Ab da haben wir vorne nur noch mit den jungen Burschen gespielt, die sich in der ein oder anderen Situation noch zu schnell abkochen lassen.“

Auch wenn es die Gastgeber im zweiten Durchgang besser machten und nicht mehr ganz so viel zuließen, gingen die drei Punkte dank der besseren Spielanlage aus Sicht des Coaches verdient an die Grün-Weißen. „Bei uns haben nur ein paar Prozent gefehlt, aber die sind ausschlaggebend gewesen. Heute hat es nicht gereicht. Wir fangen in der Trainingswoche bei null an und hoffen, dass wir nächste Woche gegen Mesum punkten“, so Krüskemper.

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