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Volleyball: Bundesliga

„Der USC ist die erste Option“ – Erika Kildau über möglichen Verbleib

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Erika Kildau, Ex-Spielerin des ASV Senden, hat nach langer Verletzungspause zu Beginn des Jahres ein bemerkenswertes Comeback gefeiert. Die erste Spielzeit der 18-Jährigen beim USC Münster wird wohl nicht die letzte gewesen sein.

Florian Levenig

Reißt auch beim USC alle mit: Libera Erika Kildau. Foto: Jürgen Peperhowe

An ihren Premierenauftritt in der Bundesliga im Januar erinnert sich Kildau noch genau: „Das war in Stuttgart, direkt so ein hochkarätiger Gegner. Und dann wurde das Match auch noch im Fernsehen ausgestrahlt. Da will man natürlich besonders abliefern.“ Hat die 18-Jährige dann auch gemacht, trotz der etwas unglücklichen 1:3-Niederlage beim Titelanwärterin. Fortan war die Libera beim USC Münster gesetzt.

Ralph Bergmann, der in den zurückliegenden Monaten Cheftrainerin Lisa Thomsen vertrat, schätzt an dem Youngster, dass dieser „zum einen Biss hat, sonst hätte es Erika nach ihrer schweren Knieverletzung gar nicht zurück auf den Court geschafft“. Zweitens habe sie – erst beim ASV Senden, später im VCO-Stützpunktteam – eine exzellente Ausbildung genossen. Und drittens? „Sie hat eine ungeheuer positive Ausstrahlung, reißt alle mit. Das ist nicht jedem gegeben.“

Bleibt die Frage, was im Sommer passiert. Kildaus Internatszeit geht zu Ende, gerade büffelt die Sendenerin für ihre Abi-Klausuren. Entschieden sei noch nichts, aber: „Der USC ist für mich die erste Option. Ich habe Lisa und Ralph enorm viel zu verdanken. Beide haben mir in einer für mich nicht ganz einfachen Phase das Vertrauen geschenkt und an mich geglaubt.“ Da wolle sie dem Verein schon auch was zurückgeben. Die Playoffs in Liga eins hätte sie gern mitgenommen, „um auf einem noch mal höheren Niveau Erfahrung zu sammeln“. Aber „vielleicht gelingt uns die Qualifikation fürs Viertelfinale ja dann im kommenden Jahr“.

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