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Handball: U 19-Oberliga

Derby-Niederlage des ASV Senden geht in Ordnung

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Der ASV Senden hat das ewig junge Duell mit dem HLZ Ahlen verloren. 28:35 (11:17) hieß es nach 60 Minuten aus Sicht der Gastgeber. „Alles okay“, meint ASV-Coach Sebastian Tenholt.

-flo-

Traf vier Mal gegen Ahlen: ASV-Regisseur Nils Reichow (r.). Foto: flo

Partien zwischen dem ASV Senden und dem HLZ Ahlen sind oft speziell. Gerade im Nachwuchsbereich, wo der ASV trotz des Standortnachteils – die Wersestädter haben den Titel NRW-Stützpunkt, die Sendener nicht – keinem anderen Gegner so gern ein Beinchen stellt. So gesehen müsste Sebastian Tenholt, Coach der U 19-Oberliga-Handballer des ASV, nach der 28:35 (11:17)-Heimpleite gegen den Erzrivalen eigentlich Trübsal blasen. Tut er aber nicht: „Alles okay. Ahlen war, über die volle Distanz gesehen, die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen – vielleicht um ein paar Tore zu hoch. Man sollte auch bitte nicht vergessen, dass der Gegner in der Vorsaison noch Bundesligist war.“

Starker Beginn

Trotzdem begann die eigene Sieben stark und lag in den ersten zehn Minuten fast durchgehend vorn. „Danach waren wir hinten leider nicht kompakt genug“, so Tenholt – eine Schwäche, „die Ahlen in der Folge gnadenlos bestraft hat“. Bereits nach 30 Minuten sah der Favorit wie der sichere Sieger aus, zu Beginn des zweiten Abschnitts betrug der Rückstand der Sendener sogar zehn Tore (12:22/33.). Positiv: Die Gastgeber steckten nie auf und rückten den Ahlenern, bei denen der Ascheberger Jonas Horstmann acht Mal traf, wieder ziemlich auf die Pelle (25:28/52.). „In der Phase war es ein wildes Match mit Fehlern auf beiden Seiten. Da hätte die Begegnung sogar kippen können“, so der ASV-Coach.

ASV-Tore: Supler (7), Reichow (4/1), Rüddenklau (4/ 1)), Elshof (3), Bannick (2), Gerigk (2), Jägersmann (2), Joost (2), Peuker (2/1).

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