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Fußball: Hallenturnier

Die Besten gerade gut genug beim „Mitsubishi-Cup“

Senden

Am Samstag (21. Januar) steigt, zum ersten Mal nach Corona, der traditionsreiche Hallen-Kick im Sportpark. Acht Ü 32-Teams sind bei der 28. Austragung am Start. Der VfL Senden will ein guter Gastgeber sein – so oder so.

Galten über Jahre als unschlagbar im Sportpark: die Oldies des SC Westfalia Kinderhaus. Foto: siw

Die Ü 32 des VfL Senden musste lange genug auf diesen Termin warten. Erst 2019 wiederbelebt, sollte sie die eigene Ü 40 alsbald als Ausrichter des Budenzaubers im Sportpark namens „Mitsubishi-Cup“ beerben. Nur kam den Veranstaltern dann das Virus in die Quere. Auflage 28 der Traditionsveranstaltung musste mithin mehrfach verschoben. Nun also, mit etwas Verspätung, die Premiere nach der Stabübergabe. Gekickt wird am Samstag (21. Januar) ab 13 Uhr an der Bulderner Straße.

Es sei zuletzt zunehmend schwerer geworden, Altligavertreter für den Wettbewerb zu rekrutieren, berichtet Orga-Chef Hendrik Erkmann, auch deshalb sollen und müssen künftig die jüngeren Älteren ran. Die Ü 40-Fraktion, zumindest die eigene, ist natürlich trotzdem mit von der Partie, sie hilft Erkmann und Co. bei der Vorbereitung und Durchführung des Indoor-Events.

HKM reloaded

Sportlich könnte der „Mitsubishi-Cup“ kaum besser besetzt sein. Mit Westfalia Kinderhaus, dem SV Herbern, Gastgeber Senden und dem SV Ems Westbevern sind – in der Reihenfolge – die vier bestplatzierten Mannschaften der Ü 32-Hallenkreismeisterschaft am Start, dazu Union Lüdinghausen, der PSV Bork, die DJK Rödder und die SG Appelhülsen/Schapdetten.

Der VfL hat die auf dem Papier etwas leichtere Gruppe mit Westbevern, Bork und Appelhülsen/Schapdetten erwischt. Kinderhaus, einst Seriensieger in der Neuen Halle, Herbern, Lüdinghausen und Rödder wetteifern um die beiden anderen Plätze in den Halbfinals, die über Kreuz ausgetragen werden. „Aber in der Halle ist ja eh immer alles möglich“, weiß Erkmann.

Ob die Gastgeber beim „Getränke-Krey-Cup“, wo für sie bereits nach der Vorrunde Feierabend war, mit Blick auf das eigene Turnier noch nicht alle Karten aufgedeckt haben? „Könnte man meinen“, sagt der Mann, der übermorgen den Hut auf hat, und lacht. „Nein, im Ernst, wir haben Union etwas unterschätzt und sind deshalb so früh rausgeflogen.“ Aber klar, „beim Heimspiel wollen wir natürlich besser abschneiden als in Lüdinghausen. Und falls nicht, waren wir halt gute Gastgeber.“

Davon ist auszugehen. Neben den Cup-Siegern werden auch der beste Spieler, der treffsicherste Schütze und der zuverlässigste Goalie gekürt, zudem gibt es den allseits beliebten Tor-Bonus. Die Vorrunde endet gegen 15.45 Uhr mit dem möglichen Gruppenendspiel zwischen Kinderhaus und Herbern. Es folgen die Platzierungsspiele sowie, um etwa 17.30 Uhr, das große Finale.

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