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Fußball: Bösensell hat in Burgsteinfurt mit 1:2 das Nachsehen

Doppelte Überzahl reicht nicht für Remis

Bösensell

Knapp verloren ist auch verloren. Das musste der SV Bösensell an diesem Sonntag erneut schmerzhaft feststellen.

Von Theresa van den Berg

Hatte Pech mit einem Freistoß: Marvin Janning (r.), der hier von Ricardo da Silva attackiert wird. Foto: Günter Saborowski

Knapp verloren ist auch verloren. Das musste der SV Bösensell an diesem Sonntag erneut schmerzhaft feststellen. Beim SV Burgsteinfurt kassierte die Mannschaft des Trainer-Duos Mathias Krüskemper und Fabian Leifken trotz zeitweiser doppelter Überzahl eine 1:2-Niederlage. Mit der Leistung seiner Jungs konnte Krüskemper aber dennoch gut leben. „Wir haben bis zum Sechzehner ein gutes Spiel gemacht und hatten deutlich mehr Ballbesitz als in den Spielen zuvor.“

Gegen „extrem gute Leute“ in den Reihen der Gastgeber verteidigte der SVB gut und erarbeitete sich die ein oder andere Chance. Eine davon vergab Marvin Janning nach einem Freistoß. „Mit ein bisschen Glück können wir da in Führung gehen.“ Doch statt 1:0 stand es nach 24 Minuten 0:1. „Trotzdem haben wir es gut gemacht und den Gegner vom Strafraum ferngehalten. Die spielfreie Woche tat uns gut. Wir waren griffig und wieder gut im Saft.“

Vor allem der eingewechselte Mirhat Atalan brachte im zweiten Durchgang noch einmal neuen Schwung. „Wir sind gut reingekommen“, so Krüskemper. Da seine Schützlinge an diesem Spieltag allerdings die nötige Power über außen vermissen ließen, blieben zwingende Möglichkeiten Mangelware. Daran änderte auch die Gelb-Rote Karte in der 76. Minute, die laut des Trainers auch durchaus hätte rot sein können, nichts. „Nils wäre allein durch gewesen“, kommentierte Krüskemper die Notbremse. Der nachfolgende Freistoß und auch der durch die Überzahl entstandene Platz brachte den Gästen jedoch nicht den ersehnten Erfolg. Im Gegenteil: In der 81. Minute waren es die Burgsteinfurter, die einen Handelfmeter zum zweiten Treffer nutzten.

Bösensell stellte um, warf alles nach vorne und kam nach einer erneuten Gelb-Roten Karte (88.) in der Nachspielzeit durch Till Leifken per Kopf doch noch zum Anschluss (90.+5). Zu mehr reichte es schlussendlich aber nicht. „Natürlich sind wir enttäuscht, da wir ein gutes Spiel gemacht haben. Es war ein Schritt nach vorne, weil wir es geschafft haben, Fußball zu spielen. Leider hat es nicht gereicht, aber wir nehmen das Gefühl mit, dass wir gegen eine gute Truppe mitspielen können“, bleibt der Trainer weiterhin guter Dinge.

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