1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Senden
  6. >
  7. Drei Tore das Mindeste – VfL Senden schlägt Werner SC

  8. >

Fußball: Landesliga 4

Drei Tore das Mindeste – VfL Senden schlägt Werner SC

Senden

Drei Tore geschossen, keines kassiert: an sich alles fein für den VfL Senden bei der Saisonheimpremiere. Trotzdem gab es eine Phase, die VfL-Coach Rabah Abed beim 3:0 (2:0) seiner Elf über den Werner SC gar nicht gefallen hatte.

Von Florian Levenig

Voller Einsatz: der starke VfL-Kapitän Marvin Tjaden (l.) klärt hier vor WSC-Mann Dominik Hennes. Foto: flo

Der VfL Senden hat das erste Spiel vor eigenem Publikum gegen den Werner SC in recht souveräner Manier gewonnen, 3:0 (2:0) hieß es aus Gastgebersicht nach etwas über 90 Minuten. Rabah Abed, der Coach des VfL, räumte ein, „dass man bei einem solchen Ergebnis eigentlich nicht mit der Chancenverwertung hadert“. Dabei war es wie so häufig im Sportpark: Der WSC, mit ziemlich hohen Erwartungen in die Spielzeit gestartet, hätte sich auch über ein viertes oder fünftes Gegentor nicht beschweren dürfen.

Noch keine fünf Minuten waren rum, als Bruno Geister Sefai Colak in der Mitte bediente und der zum 1:0 einschob. Torschütze und Vorbereiter hatten später in Durchgang eins jeweils das 3:0 auf dem Schlappen, beide scheiterten aber an Wernes Keeper Henrik Pollak. So blieb es zur Pause beim 2:0, das Neuzugang Abdel Noureldin per Heber erzielte.

Zu viele WSC-Chancen

Die Gäste hatten ihre besten Momente kurz vor dem Seitenwechsel. Erst prüfte Leon Becker Johannes Brückner, dann zwang Nico Holtmann den VfL-Schlussmann zu einer weiteren Glanztat. Dominik Hennes` Kopfball ging ähnlich knapp am Sendener Kasten vorbei wie Marc Schwerbrocks Versuch aus der Halbdistanz. „In der Phase haben unsere Flügelstürmer leider das Verteidigen vergessen“, ärgerte sich Abed. Nur gut, dass Marvin Tjaden und Eric Rottstegge im Abwehrzentrum ganze Arbeit leisteten.

Nach dem Wechsel probierte Werne alles, wirklich eng wurde es für die Sendener, sieht man von Chris Thannheisers Kopfball ab, aber nicht mehr. Im Gegenteil: Kurz vor dem Abpfiff verwehrte der Unparteiische dem VfL zwar einen laut Abed „glasklaren Handelfmeter“, bereits in der Nachspielzeit dann aber doch das 3:0: Alexander Wanstrath, erst wenige Augenblicke im Match, luchste einem WSC-Mann die Kugel ab, die über Lucas Morzonek zu Raul-Luca Prieto (war nach einer Stunde für Geister gekommen) gelangte, der sie locker versenkte.

VfL: Brückner – Schlögl, Tjaden, Rottstegge, Sinev (90. Wanstrath) – Heubrock (70. Celebic), Castelle – Noureldin (55. Shinawi), Morzonek, Geister (60. Prieto) – Colak (88. Gottwald). Tore: 1:0 Colak (5.), 2:0 Noureldin (25.), 3:0 Prieto (90.+5).

Startseite
ANZEIGE