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Fußball: Kreispokal

Eine einmalige Chance – VfL Senden träumt vom Finale

Senden

Der VfL Senden hat am Donnerstag (21. April), 19.30 Uhr, in der Vorschlussrunde den Top-Westfalenligisten 1. FC Gievenbeck zu Besuch. Die Vorfreude ist groß beim hiesigen Landesligisten – aber auch die Zahl derer, die nicht zur Verfügung stehen.

Von Florian Levenig

Auf Mittelfeldlenker Hendrik Heubrock (am Ball) müssen die Sendener im Pokalhalbfinale am Donnerstagabend verzichten. Foto: flo

Neun Partien binnen vier Wochen: Für Rabah Abed, der gemeinsam mit Thomas Morzonek den Fußball-Landesligisten VfL Senden coacht, ist das „ein Wahnsinn. Alle gehen längst auf dem Zahnfleisch“. Und trotzdem, verspricht der Coach, würden seine Spieler alles, was die zuletzt so geschundenen Körper noch hergeben, am Donnerstag (21. April), 19.30 Uhr, in die Waagschale werfen, wenn der Westfalenliga-Zweite FC Gievenbeck im Halbfinale um den Kreispokal beim VfL gastiert: „Die Jungs haben die Chance, etwas Einmaliges – ja, Historisches – zu erreichen.“

Geschichtsträchtig war bereits der Einzug ins Semifinale. Seit der Abwicklung des Kreises Lüdinghausen vor sieben Jahren sind die Sendener noch nie so weit gekommen. „Und jetzt wollen wir natürlich den letzten Schritt gehen“, betont Abed, der zu seiner aktiven Zeit selbst mal mit GW Nottuln im Endspiel des Nachbarkreises Ahaus/Coesfeld stand. An Christi Himmelfahrt, vor stattlicher Kulisse, gegen den TuS Hiltrup, einen weiteren Westfalenligisten, antreten zu dürfen: Davon träumen sie in der Stevergemeinde. Schon die Vorfreude auf das Gievenbeck-Spiel sei „riesig“, bestätigt Sendens Trainer.

FCG Favorit

Was logischerweise nichts an der Ausgangslage ändere: „Der FCG ist klarer Favorit. Ich hab‘ die Truppe zuletzt zwei, drei Mal gesehen. Die ist taktisch extrem gut geschult, nicht umsonst strebt das Team in die Oberliga.“ Abeds vage Hoffnung: „Am Sonntagnachmittag tritt Gievenbeck bei Tabellenführer Delbrück an, das ist für unseren Gegner die ungleich wichtigere Partie. Vielleicht schont mein Trainerkollege Florian Reckels mit Blick auf den Ligagipfel ja den einen oder anderen Leistungsträger.“

Dann gäbe es zumindest ein bisschen Waffengleichheit, aufseiten der Hausherren fehlt mit Lukas Gottwald, Top-Stürmer Bruno Geister (beide verletzt), Mittelfeldlenker Hendrik Heubrock (im Urlaub) und Antreiber Joshua Dabrowski (erkrankt) ganz wichtiges Personal. Was freilich keine vorweggenommene Ausrede für ein etwaiges Scheitern sei: „Jeder im Kader, von Position zwölf bis 22, weiß, dass Thomas und ich vollstes Vertrauen in ihn haben.“

Auch werde Senden seine Strategie nicht über Bord werfen, bloß weil es gegen einen Top-Sechstligisten geht: „Wir werden wie in der Liga versuchen, das Spiel sauber von hinten raus über die Sechser und unsere Flügelleute aufzuziehen. Klar kann das in die Hose gehen wie beim 0:4 am Sonntag gegen Bönen. Aber die Jungs sollen diese Bonuspartie unter Flutlicht vor allem genießen – und das geht nicht, wenn wir uns in der eigenen Box verschanzen.“

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