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Volleyball: SV Bösensell mit Sieg und Niederlage

Erstmals über die volle Distanz

Bösensell

Während die erste Volleyball-Damenmannschaft des SV Bösensell in fremder Halle eine Niederlage kassierte, feierte die Zweitvertretung des SVB einen umjubelten Heimsieg.

Volle Konzentration vor der nächsten Annahme: Libera Johanna Maaß (l.) und Marie Braun von Bösensells Erstvertretung. Foto: Uwe Maaß

Während die erste Volleyball-Damenmannschaft des SV Bösensell in fremder Halle eine Niederlage kassierte, feierte die Zweitvertretung des SVB einen umjubelten Heimsieg.

Die jungen Damen der zweiten Bösenseller Mannschaft entschieden das erste Fünf-Satz-Spiel ihrer erst kurzen Laufbahn für sich: In eigener Halle setzten sie sich gegen den SuS Olfen 3 mit 3:2 (24:26, 25:13, 17:25, 25:19, 15:13) durch.

„Das war ein sehr umkämpftes Spiel“, sagte Trainerin Sonja Dirkmann. Das Team aus Olfen war als Tabellenführer angereist und wollte es auch bleiben. Doch die beherzte Spielweise der jungen Bösensellerinnen überraschte den Gast im ersten Satz. Am Ende hatte das junge SVB-Team „wackelige Hände“ und ließ sich eine 24:21-Führung doch noch aus der Hand nehmen.

Doch im zweiten Durchgang zeigten die Spielerinnen des Trainerduos Timmerhinrich/Dirkmann ihr Kämpferinnenherz. Auch die Verletzung einer Mitspielerin brachte sie nicht aus dem Konzept. Die sechs jungen Damen, die dann das gesamte Spiel ohne weitere Auswechselmöglichkeiten bestreiten mussten, spielten sich mit druckvollen Angaben und sicherer Annahme zum Satzausgleich.

Das Match wogte nun hin und her, sodass erst der Tiebreak entscheiden musste. Auch hier bewegten sich die beiden Teams auf Augenhöhe, ehe am Ende Lea Hammerschmidt und Zara Timmerhinrich mit zielgenauen Angaben in Serie die Annahme der Olfenerinnen zu Fehlern zwangen. Der erste Fünf-Satz-Sieg war damit perfekt.

„Das war eine ganz tolle Team-Leistung“, freute sich Rainer Timmerhinrich nach der zwei Stunden dauernden Partie.

Für die erste Volleyballdamenmannschaft des SV Bösensell war im Auswärtsspiel bei Saxonia Münster 3 „deutlich mehr drin“, wie Trainerin Christiane Koch nach der 1:3-Niederlage (25:18, 18:25, 20:25, 9:25) konstatierte. Dabei konnte der SVB den ersten Satz noch für sich entscheiden. Zwar sei die Leistung auch in dieser Phase nur durchwachsen gewesen, aber wenigstens die Angaben hätten ihr Ziel im Feld gefunden. Sowohl die Durchschlagskraft in den Aufschlägen als auch die Konstanz in den Angriffen gingen jedoch stetig weiter verloren. Auch die einstudierten Laufwege passten immer weniger.

„Da fehlte ganz einfach der Fokus. Vielleicht konnten wir die Mannschaft im Vorfeld aber auch nicht gut genug auf den Gegner einstellen“, sagte Christa Offermann. Allerdings musste das Trainerduo auch einige Umstellungen aufgrund von Ausfällen vornehmen.

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