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Fußball: Frauen-Kreisliga A Ahaus/Coesfeld

Gemeinsam vorwärts – Senden 2 und Hiddingsel bilden SG

Senden

Aus Vorwärts Hiddingsel und dem VfL Senden 2 wird künftig die SG Hiddingsel/Senden 2. Beiden Klubs bringe die zunächst auf drei Jahre angelegte Kooperation nur Vorteile, betont VfL-Coach Thorsten Scheunemann.

Freut sich auf das Miteinander: Thorsten Scheunemann. Foto: VfL

Nun ist es offiziell, die Kreisvorsitzenden Willy Westphal (Ahaus/Coesfeld) und Norbert Krevert (Münster) haben ihre Zustimmung gegeben. In der neuen Saison werden somit die Fußballerinnen der SG Hiddingsel/Senden 2 in der Kreisliga A Ahaus/Coesfeld um Punkte kämpfen. Die Spielgemeinschaft wird für drei Jahre genehmigt.

„Aufgrund vieler Veränderungen einiger Spielerinnen hätten wir keine eigene Elf für die neue Saison stellen können. Und mit einer Neuner-Mannschaft in der Kreisliga B zu spielen, wäre für uns keine Option gewesen“, kommentiert Vorwärts-Trainer Klaus Dennstedt die Ausgangslage. Die bisherige SG mit Brukteria Rorup sei einvernehmlich aufgelöst worden, da zuletzt nur drei Damen aus dem anderen Dülmener Ortsteil kamen.

Also musste ein neuer Partner her. Nach Gesprächen mit Adler Buldern und dem VfL fiel die Entscheidung – trotz des komplizierteren, kreisübergreifenden Genehmigungsverfahrens – pro Senden. Ausschlaggebend war laut VfL-Reserve-Coach Thorsten Scheunemann, dass „wir ja dieselben Probleme haben wie Vorwärts“. 2020/21 war der B-Ligist als Neuner-Team aufgelaufen. Sogar ein Rückzug der Zweiten habe im Raum gestanden. Die nahe liegende Lösung, eine Vereinigung mit BW Ottmarsbocholt, war keine Option, „da Otti allein meines Wissens über einen 30er-Kader verfügt“.

Großer Andrang beim Training

Ähnlich viele Fußballerinnen waren es am am Mittwoch bei der zweiten SG-Übungseinheit, der ersten im Sportpark (trainiert wird an beiden Standorten). Für Scheunemann ein so ungewohnter wie erfreulicher Anblick. Zusätzlicher Vorteil: „Wir können künftig – je nach Belegung und Witterung – wahlweise auf Natur-, Kunstrasen oder Asche spielen.“ Auch die Heimpartien würden im Wechsel ausgetragen.

Ein weiterer Punkt: „Beide Vereine kommen seit Jahren super miteinander aus.“ Ob das so bleibe, wenn Sendens Erste die fähigsten SG-Spielerinnen abwirbt? „Das wird nicht passieren und ist auch schriftlich fixiert.“ Gecoacht wird die Spielgemeinschaft von Dennstedt, der Sendenerin Leonie Benighaus und ihm selbst. Wer den Hut auf hat? „Gar keiner, das ist ein gleichberechtigtes Trio. Mit Leonie eine Frau an Bord zu haben, ist doch das Beste, was einem Damen-Team passieren kann.“

Und dann sei da ja noch der fast beiläufige Aufstieg. „Dass unsere Mädels eine Klasse höher kicken, wird ihnen garantiert einen zusätzlichen Schub geben.“ Vorbehalte der VfL-Vereinsführung gegen das künftige Miteinander habe es im Übrigen keine gegeben: „Da haben wir offene Türen eingerannt.“

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