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Fußball: Landesliga 4

Jürgen Sinev zurück beim VfL Senden

Senden

Jürgen Sinev ist von der U 23 des SC Preußen Münster zum VfL Senden gewechselt. Für den 19-jährigen Allrounder ist es eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

-flo-

Ein Mann für die linke Seite, aber auch im Angriff eine Option: Jürgen Sinev (r.). Foto: Peter Leßmann

Der VfL Senden gibt einen namhaften Neuzugang bereits für die Rückrunde bekannt: Von der U 23 des SC Preußen Münster wechselt Jürgen Sinev in den Sportpark. Für den 19-Jährigen ist es eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Der Allrounder ist in der Stevergemeinde aufgewachsen, kickte bis zur C-Jugend Seite an Seite mit den Castelle-Brüdern Niklas und Tim, Lukas Gottwald oder Bruno Geister, die inzwischen zu Leistungsträgern beim hiesigen Senioren-Landesligisten gereift sind.

Sinev ist laut Taylan Berik, dem sportlichen Leiter des VfL, auf der linken Seite, aber auch in der Offensive einsetzbar. Der Kontakt sei nach dem zwischenzeitlichen Vereinswechsel nie abgerissen. Und natürlich habe der Youngster mitbekommen, „dass Senden einen attraktiven Ball spielt, dass alle Spaß am Kicken haben“.

Zumal Sinev, der auf 42 Partien (drei Tore) in der U 19- und in der U 17-Bundesliga kommt, mit seinen Einsatzzeiten in der Oberliga nicht ganz so zufrieden war. Zwar stand der junge Mann in der Hinrunde immerhin acht Mal für den Unterbau des münsterischen Viertligisten auf dem Rasen – aber eben nur für insgesamt 100 Minuten. Auch deshalb die Rückkehr.

Gros des Kaders bleibt

Unterdessen arbeitet Berik emsig an der Zusammensetzung des Kaders für die kommende Saison. Einzig mit drei Weihnachtsurlaubern spreche er erst in den kommenden Tagen, alle übrigen Spieler hätten bereits ihre Zusage für einen Verbleib beim VfL gegeben. Auch Jermaine Jeyanthira, hochveranlagter Stürmer im ersten A-Jugendjahr, soll unbedingt gehalten und im Sommer gegebenenfalls hochgeschrieben werden. Ob 24-Tore-Mann Niklas Castelle bleibt? Berik ist da eher skeptisch: „Wenn er wirklich die Chance hat, bei einem Regionalligisten Fuß zu fassen, dann muss er das machen. Da legen wir ihm garantiert keine Steine in den Weg.“ Mit einem Abschied des jungen Überfliegers sei „spätestens im Sommer“ zu rechnen.

Dafür hätten die Sendener mit Blick auf die kommende Spielzeit noch „ein, zwei Eisen im Feuer“ – idealerweise Leute, „die einen Bezug zum VfL haben“. So gesehen „sind wir für 2022/23 gut aufgestellt – auch wenn wir einen Ausnahmekönner wie Niklas natürlich nicht eins zu eins ersetzen können“.

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