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BWO-Youngster kennt sechs Kinderhauser Spieler und die beiden Westfalia-Co-Trainer bestens

Klassentreffen in Ottmarsbocholt

Ottmarsbocholt

Die Zweitrundenpartie zwischen BW Ottmarsbocholt und Westfalia Kinderhaus am Mittwoch (15. September), 19.45 Uhr, ist für jeden Blau-Weißen ein Highlight. Ganz besonders freut sich BWO-Youngster Damien Vernauer auf das Match

Von Florian Levenig

Freut sich ganz besonders auf das Duell mit den ehemaligen FCG-Kollegen: Damien Vernauer (l.). Foto: flo

Für Damien Vernauer ist – wie für jeden seiner Teamkollegen – die Zweitrundenpartie im Kreispokal zwischen BW Ottmarsbocholt und Westfalia Kinderhaus am Mittwoch (15. September), 19.45 Uhr, ein Highlight. Wobei sich der junge Mann vielleicht sogar noch ein bisschen mehr auf das Flutlichtspiel freut als die übrigen Blau-Weißen. Denn: Die Partie ist für den 18-Jährigen ein großes Wiedersehen. Eine Art Klassentreffen. Nicht weniger als sechs Münsteraner (die Witt-Brüder Fabian und Jendrik, Felix Ritter, Henrik Hake, Nicolas Harksen sowie Paul Wietzorek) haben mit ihm gemeinsam bis zum Sommer beim U 19-Westfalenligisten 1. FC Gievenbeck gekickt – angeleitet von Omid Asadollahi und Charles Kamdjeu, die inzwischen dem Trainerstab der Westfalia angehören.

Krasser Underdog

In den vergangenen Tagen seien fleißig Textnachrichten zwischen den ehemaligen Kollegen hin- und hergegangen, lacht Vernauer. Die üblichen Frotzeleien. Nur auf Wetten habe er sich nicht eingelassen, dafür seien die Rollen zu klar verteilt: „Wir sind der Kreisligist, Kinderhaus spielt in der Westfalenliga und hat ´ne coole Mischung aus jungen Leuten sowie zwei, drei Ex-Profis.“ Und wenn die den krassen Underdog unterschätzen? „Kann ich mir kaum vorstellen. In Runde eins musste die Westfalia gegen Münster 08, einen Bezirksligisten, ins Elfmeterschießen. Diese Blöße wird sich das Team kein zweites Mal geben.“

Zumal Holger Möllers aus seiner Landesliga-Zeit beim SV Herbern um die Qualitäten der drei ehemaligen Sendener (Denis Hölscher, Jan Reickert, Schnetgöke) weiß. Und dass Vernauer ein überaus talentierter Fußballer ist, werden dem Kinderhauser Coach garantiert dessen Assistenten geflüstert haben.

Einziger möglicher Überraschungseffekt: Während das BWO-Eigengewächs, das eines Dualen Studiums wegen den Leistungssport für den Moment hintangestellt hat, in der FCG-Jugend ausschließlich in oder unmittelbar vor der Kette agierte, ist er in Ottmarsbocholt mal auf den Flügeln, mal auf der Zehn oder gar an vorderster Front zu finden. „In Papas Fußstapfen“, schmunzelt der Youngster – Marcus Vernauer war einst ein klassischer Goalgetter. Der Sohnemann hat während der Vorbereitung ebenfalls ganz gut geknipst – „wahrscheinlich häufiger als in meiner gesamten Gievenbecker Zeit“. Auch im Pokal, in Runde eins gegen Hoetmar (5:0), war Vernauer junior vom Punkt erfolgreich.

Tolle Erfahrung

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