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Fußball: Frauen-Bezirksliga 4

Kontinuität ist Trumpf beim VfL Senden

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Der VfL Senden betritt in der Staffel 4 ziemliches Neuland. Dafür setzen Trainerin Annika Scheunemann und ihr neuer Assistent Nico Stuhldreier auf bewährtes Personal auf dem Rasen.

Gruppenbild mit Herr: Nico Stuhldreier (v.l.), Hannah Dennstedt, Vera Malkemper, Leila Jaber, Michelle Besler, Sarah Rosenberg, Ann-Kathrin Koenig, Verena Kaesler und Annika Scheunemann. Foto: Florian Levenig

Ganz frisch beim VfL Senden ist streng genommen nur der Trainerassistent. Den Mann, der den Job an der Seite von Chefcoach Annika Scheunemann über Jahre zuverlässig erledigt hat, Dirk Michelt, hat es privat und beruflich nach Olfen verschlagen. Künftig übernimmt Nico Stuhldreier diese Aufgabe. Das VfL-Urgestein – früher Torwart, aktuell Spieler der aufstiegswilligen zweiten Mannschaft (und zuletzt zweifacher Torschütze beim 7:1 des B-Ligisten über Borussia Münster 3) – hat in der Vergangenheit bereits mehrere Jugendmannschaften im Sportpark gecoacht. Überzeugt habe ihn „das tolle Miteinander bei den Damen“.

Zwölf Damen aus der alten SG

Als Zugänge gehen irgendwie aber auch Emily und Hannah Dennstedt, Michelle Besler, Vera Malkemper, Ann-Kathrin Koenig, Lea Bennemann, Theresa Klaas, Anna-Lena Schulz, Lisa Klieve, Chiara Kunstleben, Leila Jaber und Sarah Rosenberg durch (bei Lisa Weseloh, die bis zu ihrer Hochzeit Zensen hieß, ist nur der Nachname neu, sie bleibe aber weiter „unsere Zensi“, wie allenthalben zu hören ist).

Sie zählen seit der Auflösung des A-Ligisten SG Hiddingsel/Senden 2 Anfang des Jahres zum Aufgebot des Bezirksligisten. Ein 23er-Kader: Für Scheunemann, die in der Vergangenheit oft genug mit 16,17 Damen auskommen musste, ist das der pure Luxus – „wenngleich ein paar Spielerinnen noch dabei sind, sich an das höhere Niveau ranzutasten“.

Das Niveau in der Staffel 4 weiß die Trainerin kaum einzuschätzen: „Die Umgruppierung hat uns kalt erwischt.“ Bis auf den SV Herbern – kurioserweise gleich am übermorgigen ersten Spieltag (28. August), 15 Uhr, zu Besuch im Sportpark –, RW Ahlen und den PSV Bork kenne sie „praktisch keinen Gegner. Ich habe mir nur sagen lassen, dass Platz eins für Borussia Dortmund reserviert ist“, merkt Scheunemann spitz an (Text rechts).

Die Vorbereitung fand sie „ansprechend“, gerade das 6:1 in Bork, das 4:3 über Gremmendorf (Landesliga 3) und das 2:2 gegen Westfalenligist Billerbeck. Ziel müsse es sein, „an die gute Rückrunde anzuknüpfen“, die die Scheunemann-Elf auf Rang vier beendete. Nur im Notfall zur Verfügung steht Sendens ewige Nummer eins, Verena Kaesler (38), die fortan als Torwarttrainerin fungiert.

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