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Fußball: U 19-Landesliga

Last-Minute-Wahl Abdel Belkadi keine Notlösung

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Die Verantwortlichen des VfL Senden haben einen Trainer für die A-Junioren gefunden. Der neue Mann ist ein alter Bekannter.

-flo-

Abdel Belkadi (l.) wird im Duo mit Niklas Berik den U 19-Landesliganeuling Senden coachen. Foto: Arends/VfL

Christian Arends hat sich in den vergangenen Wochen die Finger wundtelefoniert. Schließlich galt es, einen fähigen Cheftrainer für den ältesten Nachwuchs des VfL Senden zu finden, der in der kommenden Spielzeit – das erste Mal überhaupt in der Vereinsgeschichte – der Landesliga angehört. Eine hochspannende Aufgabe, würde man meinen. Trotzdem handelte sich der Jugendleiter einen Korb nach dem anderen ein. Hauptgrund: Als die Bezirksligameisterschaft Mitte Mai fix war, hatten sämtliche Wunschkandidaten längst andernorts zugesagt. Daraus zu schließen, dass der, der den Job nun übernimmt, nur die dritte, vierte oder gar fünfte Wahl gewesen ist, wäre aber grundfalsch, beteuert Arends: „Abdel Belkadi stand von Anfang an ziemlich weit oben auf unserer Liste. Nur war mein Kenntnisstand bis vor wenigen Tagen, dass er in Albachten weitermacht.“

Zulieferer für die Senioren

Beim Senioren-Bezirksligisten war Belkadi zuletzt spielender Co-Trainer und sollte das dem Vernehmen nach auch bleiben. Doch nun hat sich der B-Lizenz-Inhaber umentschieden – sehr zur Freude des VfL-Nachwuchschefs: „Ich denke, wir haben eine gute Lösung gefunden – gerade im Hinblick auf unsere erste und zweite Mannschaft, als deren Zulieferer sich die U 19 zuvorderst versteht.“

Arends spielt darauf an, dass Belkadi-Kumpel Rabah Abed als einer der beiden Cheftrainer des VfL-Flaggschiffs amtiert (und am Transfer-Coup nicht ganz unbeteiligt war). Beide kickten von 2016 bis 2018 gemeinsam im Sportpark (sowie davor bereits bei Emsdetten 05). Und: Beide haben eine ganz ähnliche Vorstellung vom Fußball: modern, temporeich, mit viel Vorwärtsdrang – ganz so, wie ihn diese Edelflemmer einst auf dem Rasen praktizierten.

Belkadi zur Seite steht Niklas Berik, der bereits in der Aufstiegssaison Phillipp Roberg (übernimmt die Zweite) assistierte, ein hohes Ansehen bei den Spielern wie bei den Verantwortlichen genießt und maßgeblich an der Zusammensetzung des künftigen Kaders mitgewirkt hat. Ein, zwei Zusagen auswärtiger Leute stehen laut Arends noch aus, aber: „Niklas und ich sind der Überzeugung, dass die Truppe auch eine Klasse höher konkurrenzfähig sein wird.“

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