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Handball: Verbandsliga 2

„Machen auf allen Positionen Alarm“ – ASV-Coach Bieletzki bester Dinge

Der ASV Senden hat am Samstag, 18 Uhr, SuS Oberaden zu Besuch. Immer vorausgesetzt, das Virus macht den Beteiligten keinen Strich durch die Rechnung.

-flo-

Vier Spiele, vier Siege: Besser hätte die Saison für Swen Bieletzki und seine Mannen kaum losgehen können. Foto: Levenig

Drei Mal schon wurden Spiele des Handball-Verbandsligisten ASV Senden in dieser Saison abgesagt (WN berichteten). In einem der drei Fälle waren ASV-Spieler an Corona erkrankt, in den anderen beiden gegnerisches Personal. Ob die Nachholpartie heute (20. November), 18 Uhr, daheim gegen SuS Oberaden tatsächlich steigt, wollte unser Redaktionsmitglied Florian Levenig daher von Sendens Coach Swen Bieletzki als Erstes wissen.

Lohnt es sich, am Samstag in die Neue Halle zu kommen?

Bieletzki: Stand Freitag – ja (lacht gequält). Zwar geht bei uns gerade die Grippe rum, aber an Covid-19 ist niemand erkrankt. Auch aus Oberaden habe ist nichts dergleichen vernommen.

Senden hat erst vier Matches bestritten, andere Mannschaften bereits acht. Droht bei der Vielzahl an nachzuholenden Partien eine Wettbewerbsverzerrung zuungunsten Ihres Teams?

Bieletzki: So weit würde ich noch nicht gehen. Wir freuen uns ja grundsätzlich über jede Begegnung, die wir bestreiten dürfen. Dass wir Anfang Dezember zwei Mal binnen 48 Stunden ranmüssen, war unser eigener Wunsch – damit wir keine zusätzlichen Spiele mit ins neue Jahr nehmen müssen.

Es sei denn, es gibt eine weitere pandemiebedingte Unterbrechung.

Bieletzki: Worauf wir eh praktisch keinen Einfluss hätten. Aber ich bin da einigermaßen positiv gestimmt. Ja, es wird sicher noch weitere Ausfälle in der Liga geben. Aber unsere Spieler sind alle geimpft – und die der anderen Mannschaften zum allergrößten Teil ebenfalls, wenn ich richtig informiert bin. Außerdem gilt ab sofort in der Halle die 2 G-Regel. Das Risiko ist also überschaubar. Sollte es dennoch einen Lockdown geben, hoffe und denke ich, dass der kürzer sein wird als der vergangene.

Zum Sportlichen: Vier Spiele, vier Siege – haben Sie das Saisonziel schon nach oben korrigiert?

Bieletzki: Nein, wieso auch? Das Tableau ist doch derzeit komplett schief. Über etwaige neue Ziele können wir gerne nach der Hinrunde reden.

Apropos schief: Oberaden hat nur zwei Pluspunkte weniger als Senden, aber bereits vier Niederlagen kassiert.

Bieletzki: Stimmt. Auswärts hat das Team noch gar nicht gepunktet. Das darf am Samstag auch gerne so bleiben (lacht). Wobei die jüngste Niederlage beim Tabellenzweiten TG Hörste mit 24:26 ganz schön knapp ausgefallen ist. Oberaden hat eine ziemlich robuste 6:0-Deckung und gute Leute im Rückraum. Die muss unsere offensive Abwehr am Samstagabend permanent beschäftigen.

Was bei bis dato 90 Gegentoren in den ersten Wochen prima geklappt hat. Vorne fällt die Vielzahl an Torschützen auf.

Bieletzki: Das ist in der Tat ein großes Plus. Wir machen auf allen Positionen Alarm – wodurch es dem jeweiligen Gegner umso schwerer fällt, uns auszurechnen.

Wer fehlt am Samstag?

Bieletzki: Janis Wieczorek, krankheitsbedingt. Vier, fünf Spieler waren in der Woche erkältet, sollten aber einsatzbereit sein.

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