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Handball: Abschied

Münster bei Senden – Jungblut-Ära endet nach 34 Jahren

Senden

Am heutigen Donnerstag (17. März) wird beim ASV Senden ein neuer Abteilungsleiter gewählt. Der scheidende, Jochen Jungblut, schaut auf 34 erfolgreiche Jahre zurück. Selbst dem großen THW Kiel begegnete der ASV zeitweise auf Augenhöhe.

Von Florian Levenig

1992 feierten Jochen Jungblut und die Handballer des ASV Senden den Gewinn der Kreismeisterschaft. Dem Aufstieg in die Bezirksliga sollten viele weitere folgen. Drei Jahrzehnte später (kl. Bild) sei die Abteilung gut aufgestellt, so der scheidende Vorsitzende. Foto: Theo Heitbaum

Als junger Mann hat Jochen Jungblut selbst „ein bisschen“ gespielt, beim TV Beckum. Nichts, worüber man viele Worte verlieren müsse. „Im Grunde verstehe ich bis heute gar nicht so wahnsinnig viel vom Handball“, sagt, leicht amüsiert, der Mann, der über 34 Jahre als Abteilungsleiter beim ASV Senden amtierte. Was einerseits bloße Koketterie ist. Wer ein paar Tausend Senioren- und Jugendpartien an der Bulderner Straße verfolgt hat, der wird sich schon auch auskennen in dieser Sportart. Es zeigt auf der anderen Seite, was einen gescheiten Funktionär ausmacht: die wichtigen Schaltstellen im Verein mit Leuten zu besetzen, die im Zweifel (noch) etwa mehr Knowhow mitbringen als man selbst. Auch deshalb war die „Ära Jungblut“, die mit der Wahl eines neuen Handball-Chefs am heutigen Donnerstag (17. März) zu Ende geht, so wahnsinnig erfolgreich.

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