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Fußball: Spielabbruch

Nach sechs Zeitstrafen – VfL Senden vs. SG Selm vorzeitig zu Ende

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Nur noch wenige Sekunden waren auf der Uhr, da brach der Unparteiische das U 15-Kreisliga-Match zwischen dem VfL Senden und der SG Selm ab. Deren Coach ist empört.

-flo-

Im Fokus: der Unparteiische. Foto: Symbolbild: Lars Gummich

Ein Nachspiel hat die Begegnung in der C-Jugend-Kreisliga zwischen dem VfL Senden und der SG Selm. Der Unparteiische hatte die Partie kurz vor dem Abpfiff beim Stand von 4:2 für den VfL abgebrochen. Was passiert war? Kommt drauf an, wen man fragt.

Augenblicke vorher hatte der Referee dem SG-Keeper eine Fünf-Minuten-Strafe aufgebrummt, weil der einen Sendener unfair abgeräumt haben soll. „Eine krasse Fehlentscheidung“, wettert Martin Tembaak, Coach der U 15 und Jugendleiter der Spielgemeinschaft, auf WN-Nachfrage.

Als seine Schützlinge den Unparteiischen umringt hätten, damit der das angenommene Fehlurteil wieder aufhebe, verwies der Schiedsrichter laut Tembaak vier SG-Spieler des Feldes – zusätzlich zum Torhüter und einem weiteren Selmer, der zu dem Zeitpunkt bereits auf der temporären Sünderbank saß – zu viele, um die Partie fortzusetzen, obschon nur noch wenige Sekunden auf der Uhr waren.

Match „einseitig gelenkt“

Schon in den 70 Minuten zuvor habe der Schiri das Match „sehr einseitig zugunsten des VfL gelenkt“, findet Selms Trainer, der hofft, „dass die zuständige Spruchkammer die Wahrheit ans Licht bringen wird“.

VfL-Jugendleiter Christian Arends war nicht vor Ort, hat sich die Ereignisse aber schildern lassen und bestätigt Tembaaks Schilderungen zumindest in dem Punkt, „dass sich die Selmer offenbar nicht so sehr über unsere Jungs aufgeregt haben als über die Leistung des Spielleiters“.

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