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Handball: Westfalenpokal

Oberligisten lange geärgert

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Verbandsligist ASV Senden hat die Teilnahme am Entscheidungsspiel nur haarscharf verpasst. Die Sieben von Swen Bieletzki verlor in Mennighüffen gegen Gastgeber und Oberligist VfL mit 21:22. Die vorausgegangenen Partien gegen die SF Loxten 2 und die SGH Detmold gewannen die Sendener deutlich.

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Die Sendener, hier Malte Eierhoff (l.), verpassten den Einzug ins Entscheidungsspiel um den Westfalenpokal nur haarscharf. Foto: Christian Besse

Die Verbandsliga-Handballer des ASV Senden haben die Teilnahme am Entscheidungsspiel um den Westfalenpokal nur haarscharf verpasst. Die Sieben von Swen Bieletzki verlor am Samstag in Mennighüffen gegen Gastgeber und Oberligist VfL mit 21:22 (11:11).

Vorausgegangen waren an gleicher Stelle die ASV-Partien gegen den Landesligisten SF Loxten 2 und den Bezirksligisten SGH Detmold. Diese Spiele gewannen die Sendener deutlich – mit 22:16 (12:7) gegen Loxten 2 und 25:14 (11:7) gegen die SGH. Alle Gruppenpartien mit diesen vier Teams fanden am Samstag statt, alle über jeweils 40 Minuten.

Für den ASV war die Teilnahme an der Westfalenpokalrunde in Mennighüffen vor allem eine willkommene Gelegenheit, um nach der bisher letzten Ligapartie am 24. September in Brockhagen wieder in den notwendigen Spielrhythmus zu kommen. Denn am kommenden Sonntag geht es in der Verbandsliga wieder los – dann gastiert Spitzenreiter Bergkamen im Sendener Sportpark.

Doch auch davon unabhängig wollte die Bieletzki-Sieben jeder der drei Partien in Mennighüffen gewinnen – auch die letzte gegen den eine Klasse höher spielenden Gastgeber. „Wir sind mit voller Kapelle dahingefahren“, berichtet der Coach. „Die Einstellung passte von Beginn an, und es war am Ende ärgerlich, dass wir gegen den VfL nur mit einem Tor Unterschied verloren haben.“

Auch der Oberligist hatte seine Partien gegen Detmold und Loxten standesgemäß gewonnen – in der dritten Partie zwischen Senden und Mennighüffen musste also die Entscheidung fallen, wer gegen den Sieger der Parallelrunde um den Westfalenpokal spielen würde.

Die Gäste aus der Stevergemeinde waren als Verbandsligist Außenseiter – auf dem Papier, auf dem Parkett aber nicht. „Das war von Beginn an ein Duell auf Augenhöhe“, so Swen Bieletzki. In den ersten 20 Minuten führte mal die eine Mannschaft, mal die andere, meist mit nur einem Tor Vorsprung. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie lange weiter in der Schwebe. Dann erspielte sich der Favorit mit dem 18:16 (33.) eine Zwei-Tore-Führung, die der ASV bis zum Ende nicht mehr ausgleichen konnte. Eine Minute vor Schluss stand es 20:21 aus Gästesicht, dann 20:22. Erst in der letzten Sekunde verwarf Malte Eierhoff, mit sieben Treffern gegen den VfL bester Sendener Torschütze, einen letzten Siebenmeter, unmittelbar danach ertönte die Schlusssirene.

Mennighüffen spielt nun am 19. November (Samstag) gegen den TuS Hombruch um den Pokal. Der ASV wiederum konzentriert sich ab sofort ganz auf das kommende Heimspiel gegen Bergkamen, blickt aber mit Zufriedenheit auf die sportlich alles andere als erfolglose Pokalrunde zurück. Bieletzki: „Das war ein guter Tag.“

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