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Fußball: Landesliga 4

Rabah Abed VfLer „mit Leib und Seele“ – Vertrag verlängert

Senden

Rabah Abed bleibt bis mindestens 2025 Coach des VfL Senden – selbst im Falle eines Abstiegs. Die Verantwortlichen sind von den Fähigkeiten des Cheftrainers restlos überzeugt. Ein Spieler verlässt den Verein dagegen im Sommer.

-flo-

Hat sich für zwei weitere Spielzeiten an den VfL Senden gebunden: Chefcoach Rabah Abed. Foto: Johannes Oetz

Rabah Abed sagt von sich, dass er früher der rastlose Typ gewesen sei: „Spätestens nach zwei Spielzeiten wollte ich was Neues erleben.“ Das war in Davensberg so, in Nottuln, bei Emsdetten 05. Es brauchte also, so darf man das verstehen, einen ganz besonderen Ort, an dem der einstige Wandervogel dauerhaft heimisch werden konnte. Und den hat Abed im Sportpark an der Bulderner Straße gefunden.

Nicht zwei, sondern acht Jahre – viereinhalb als Spieler, den Rest als Coach – werden es am Saisonende sein, die es Abed und der VfL Senden, nun schon miteinander aushalten. Und ein Ende seiner Tätigkeit ist längst noch nicht absehbar. Mindestens bis 2025 bleibt der Seppenrader Cheftrainer des hiesigen Fußball-Landesligisten.

Arbeitspapier gilt in beiden Klassen

Ob der auch 2023/24 in Liga sieben kickt, ist längst noch nicht ausgemacht, aktuell steht die Mannschaft knapp unterm Strich. Die Klassenzugehörigkeit hätten bei den Verhandlungen indes keine Rolle gespielt, wie der sportliche Leiter, Taylan Berik, betont: „Wir waren immer von Rabahs Fähigkeiten als Trainer überzeugt, daran hat sich bis heute nichts geändert. Natürlich war die Hinrunde durchwachsen. Aber das hatte ganz wesentlich mit den Leistungsschwankungen zu tun, die man einer Mannschaft, die im Schnitt knapp über 20 ist, auch zubilligen muss. Insofern kann man das Rabah nur bedingt anlasten. Trotzdem sind wir dabei, die Dinge aufzuarbeiten, die im vergangenen halben Jahr nicht gepasst haben. Auch an der Stelle geht der Coach vorbildlich voran.“

Abed sei längst VfLer „mit Leib und Seele“, lobt Berik. Kein Widerspruch an der Stelle vom Trainer, der sich „auf jede Übungseinheit“ in Senden freut. Zu sehen, „wie alle Jungs mitziehen, da geht einem das Herz auf“.

Und die Chancen stehen gut, dass sie auch weiter mitziehen. Laut Berik haben „85 bis 90 Prozent“ der Spieler ihren Verbleib in der Stevergemeinde in Aussicht gestellt. Lediglich Leon Friedrich verlässt im Sommer definitiv den Verein, ihn zieht es zu Ligarivale Concordia Albachten. Heißt: Senden benötigt, neben Rückkehrer Marvin Kemmann, einen weiteren Goalie. Offen ist zudem, wer Abed und Torwartcoach Christian Balke künftig assistiert. Denkbar, so Berik, sei „eine interne Lösung“.

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