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Leichtathletik: 21. Steverlauf

Re-Start nach drei Jahren beim ASV Senden

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Der ASV Senden richtet am Samstag (12. November) ab 12.20 Uhr Auflage Nummer 21 des beliebten Volkslaufes aus. Der Titel über zehn Kilometer könnte erneut an einen Lokalmatador gehen.

-flo-

War 2019 Zweitschnellster über zehn Kilometer: Linus Nibbenhagen vom Lauftreff Lüdinghausen. Foto: mib

Ein bisschen Schwund ist überall. Selbst die Top-Events wie der Stadtfestlauf in Lüdinghausen oder, just am vergangenen Wochenende, der Westerwinkellauf in Herbern kamen nicht ganz an die Rekordanmeldezahlen in Vor-Corona-Zeiten ran. Andere Volksläufe in der Region traf es noch härter, ein Minus von 20, 30 Prozent war da eher die Regel denn die Ausnahme. So gesehen sind sie mit ihren bislang etwa 100 registrierten Startern beim ASV Senden, Ausrichter des alljährlichen Steverlaufes, noch ganz zufrieden. Auflage Nummer 21 steigt am Samstag (12. November).

Lange Pause

Wobei „alljährlich“ natürlich nur für die Jahre 2000 bis 2019 galt, als tatsächlich im Abstand von zwölf Monaten in der Stevergemeinde gerannt und gewalkt wurde. Danach war pandemiebedingt Sende(n)pause.

Umso glücklicher ist ASV-Urgestein Ernst-August Seyfried, dass es, endlich, wieder losgeht. Nicht für ihn selbst – der Mann ist 87 und die Distanzen „für mich inzwischen etwas zu lang“. Aber als einer der Organisatoren ist er übermorgen selbstredend vor Ort. Wie auch weitere „20 bis 30 Helfer vom Verein“, die den reibungslosen Ablauf gewährleisten sollen. Wird schon klappen, bei solch geballter Routine.

Auch die Zahl der Läufer werde noch wachsen, glaubt Seyfried: „Erfahrungsgemäß gibt es immer Kurzentschlosse, die ihre Teilnahme vom Wetter abhängig machen.“ Die Prognose verheißt diesbezüglich Gutes. 14 Grad, leichte Bewölkung, kurzum: astreines Läuferwetter. Dazu die traumschöne, amtlich vermessene und somit bestzeitentaugliche Strecke entlang des Kanals – Gründe genug, um sich am Samstag im Stadion an der Bulderner Straße, dem Start- und Zielort, einzufinden. „Vielleicht knacken wir ja die 200er-Marke“, hofft Seyfried.

Titel-Hattrick?

Recht voll, das ist bereits abzusehen, wird es beim abschließenden Hauptlauf über zehn Kilometer (14.45 Uhr), wo Lokalmatador André Fröhlich (Roter Keil Senden) nach seinen Siegen 2018 und 2019 den verspäteten Titel-Hattrick ins Visier nimmt. Auch der 5000-Meter-Wettbewerb (13.50 Uhr) erfreut sich traditionell großer Beliebtheit. Ein bisschen Sorgen – das war schon vor der Krise so – bereitet den ASV-Verantwortlichen der Nachwuchs. „Wir haben vor Ort plakatiert und auch den Schulen Bescheid gegeben. Trotzdem waren die Zahlen beim Schülerlauf zuletzt rückläufig“, weiß Seyfried. Die Kinder (Jahrgänge 2012 und jünger) machen ab 12.20 Uhr den Auftakt, es folgen die Walker (12.50 Uhr/ fünf Kilometer) und die Sportabzeichler (13.20 Uhr/3000 Meter).

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