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Fußball: Landesliga 4

Reife Leistung – VfL Senden schlägt Ahaus

Senden

Der VfL Senden hat Eintracht Ahaus daheim mit 1:0 (1:0) bezwungen. Klingt nach einem schmucklosen Erfolg für die Elf von Rabah Abed, war aber das exakte Gegenteil. Der Coach: begeistert.

Von Florian Levenig

Hier scheitert Jürgen Sinev noch knapp aus der Distanz. Doch wenige Minuten später erzielte der VfL-Rückkehrer das Tor des Tages. Foto: flo

„Normalerweise“, sagt Rabah Abed, „gibt es immer was zu kritisieren.“ An diesem Sonntag aber werde er mal eine Ausnahme machen, so der Coach des Fußball-Landesligisten VfL Senden: „Das war vom Anfang bis zum Ende exakt das, was wir im Vorfeld besprochen hatten. Ein Riesenkompliment an meine Spieler – besser hätten sie es gar nicht umsetzen können“, sprudelte es nur so heraus aus dem stolzen Cheftrainer. Nun mag es schon spektakulärere Ergebnisse im Sportpark gegeben haben als jenes 1:0 (1:0) gegen Eintracht Ahaus. Aber man kann Abed schon verstehen: Selten zuvor haben die VfL-Jungspunde eine so reife Leistung gezeigt, selten waren sie: so erwachsen.

Man muss dazu wissen, dass der Tabellenvierte aus dem Grenzland zu den ausgebuffteren Truppen in dieser Spielklasse zählt. Zum Beispiel Cihan Bolat – im Sportpark wurde der 15-Tore-Mann mit Profivergangenheit schlicht abgekocht. Oder Lennart Varwick, der nur einen Treffer weniger auf dem Konto hat. Beiden gewährte die immer aufmerksame VfL-Deckung um Marvin Tjaden und Patrick Reckmann nicht einen einzigen Abschluss in 90 Minuten.

Sinev trifft beim dritten Versuch

Und vorne? Hatte Jürgen Sinev bereits zwei Mal Maß genommen, ehe Sendens Rückkehrer im dritten Versuch das Tor des Tages gelang. Einen wunderbaren Diagonalpass des defensiv wie offensiv auffälligen Rechtsverteidigers Tom Schlögl verwertete der Außenbahnspieler zum hochverdienten 1:0 (32.).

Nach der Pause kam Ahaus, windunterstützt, hin und wieder immerhin in die Nähe des VfL-Kastens, wirklich brenzlig wurde es für die Hausherren aber kein einziges Mal. „Ich hatte nie das Gefühl, dass da was passieren könnte“, meinte auch Sendens Trainer nach der Partie. Im Gegenteil: Tim Castelle hatte sogar zwei Mal das 2:0 auf dem Schlappen (77./90.).

VfL: Brückner – Schlögl, Reckmann, Tjaden, Berik – Dabrowski, Castelle – Shinawi (71. Mallmann), Heubrock (83.), Sinev – Geister (89. Sanyang). Tor: 1:0 Sinev (32.).

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