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Fußball: Kreisliga A 2 Münster

Schnetgöke und Müller bleiben

Ottmarsbocholt

Das Trainer-Duo Sebastian Schnetgöke/Lars Müller bleibt dem SC BW Ottmarsbocholt über die laufende Saison hinaus erhalten. Die Vertragsgespräche: denkbar kurz.

-flo-

Fühlt sich bestens aufgehoben in Otti: Lars Müller. Foto: flo

Christian Schmauck mag keine halben Sachen. Weshalb der sportliche Leiter des A-Ligisten BW Ottmarsbocholt bereits bei der Verpflichtung von Sebastian Schnetgöke (2021) und Lars Müller (ein Jahr später) durchblicken ließ, dass er die beiden Trainer gern für (mindestens) zwei Jahre an der Clemens-Hagemann-Straße sähe. „Natürlich setzt man sich dann trotzdem alle sechs Monate zusammen und spricht kurz über den Stand der Dinge.“

Wie kurz? „Nullvier Minuten“, scherzt Schalke-Fan Müller, „dann war die Sache geritzt“. Das Duo bleibt den Blau-Weißen also in der Spielzeit 2022/23 erhalten. „Von Vereinsseite her gab es da eh keinerlei Bedenken, ,Schneti‘ und Lars leisten hervorragende Arbeit. Was ja nicht nur, aber auch der Blick auf die Tabelle zeigt.“ Das die Dinge beim Tabellenfünften derzeit im Lot sind, „hat uns zudem der Spielerrat bestätigt“, berichtet Schmauck.

Kein Kompetenzgerangel

Aus Trainersicht scheint ebenfalls alles in Butter. „Es ist ja kein Geheimnis, dass ich mich bei kleineren, familiär geführten Klubs wie jetzt in Otti oder davor in Hiddingsel und Bösensell besonders gut aufgehoben fühle“, erklärt Müller. Neu bei den Blau-Weißen sei lediglich, dass nicht ein Coach allein den Hut auf hat. Wobei: „Der Job war für mich – egal wo – immer Teamarbeit.“

In Ottmarsbocholt komme hinzu, „dass ,Schneti‘ und ich – auch wenn er vielleicht der etwas Ruhigere von uns beiden ist – eine nahezu identische Vorstellung davon haben, wie unser Spiel aussehen soll. In der gesamten Hinrunde gab es höchstens ein, zwei Fälle, wo wir in puncto Aufstellung mal uneins waren. Außerdem bringt er als relativ junger Trainer immer wieder frische Ideen mit. Davon kann ich mir als erfahrener Coach viele Sachen abschauen – und er sich ja vielleicht auch was von meiner Arbeit.“

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