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Fußball: Bezirksliga 12

SV Bösensell: Die Effizienten vom Helmerbach

Bösensell

Mit drei Siegen startete der SV Bösensell in die Saison 2021/22 – die ersten Punkte des SVB in der Fußball-Bezirksliga. 25 Punkte, Platz acht stehen in der Winterpause zu Buche. Der Kampf um den Klassenerhalt wird Schwarz-Gelb wohl dennoch erhalten bleiben.

Von Christian Besse

Die SVB-Spieler Linus Leifken (v.l.), Hinnerk Vedder und Robin Voßkühler blicken der Bezirksliga-Rückserie entgegen. Niklas Klöfkorn (r.) hat das Team dagegen verlassen und ist ins heimische Bremervörde zurückgekehrt. Foto: Christian Besse

Die Bezirksliga-Saison hätte für den SV Bösensell kaum besser beginnen können. Mit Siegen gegen Hörstel, Tecklenburg und Reckel startete der SVB in die Spielzeit 2021/22. Alles andere als eine Selbstverständlichkeit: Denn in der früh abgebrochenen Vorsaison, der ersten für die Bösenseller in der Bezirksliga, hatten sie acht Niederlagen in acht Spielen kassiert.

„Da waren wir natürlich euphorisch, weil sich klar gezeigt hatte, dass wir in dieser Liga auch gewinnen können“, erinnert sich Fabian Leifken, neben Mathias Krüskemper einer der beiden SVB-Coaches, an den unerwartet guten Start in die zweite Saison. Doch so gut ging es für den Club am Helmerbach nicht weiter. Es folgten drei Niederlagen gegen Gelmer, Borghorst und Ibbenbüren, bevor die Schwarz-Gelben wieder punkten konnten. Zufall? „Ich glaube, das war eher den Gegnern geschuldet“, so Leifken über den frühen Gipfelsturm und die anschließende Punkteflaute.

Erst danach habe das Team tatsächlich abgebaut. „Spielerisch hatten wir Mitte der Hinrunde einen kleinen Durchhänger.“ Die Gründe: eine hohe Verletzungsquote und eine relativ niedrige Trainingsbeteiligung. In dieser Phase sei die Mannschaft zu oft dem Ball hinterhergelaufen. Doch das Glück ließ die Schwarz-Gelben, ganz anders als in der Vorsaison, diesmal nicht im Stich. Als Beispiele nennt Leifken die Partien bei Mesum 2 (2:1) und bei Münster 08 (2:2), in denen die Bösenseller relativ wenig Ballbesitz hatten.

Fabian Leifken

Eine weiteres Defizit blieb den Bösensellern bis zuletzt erhalten: die geringe Anzahl an Torchancen. Wohlgemerkt nicht die Chancenausbeute: „Effektiv waren wir“, betont Leifken. Wie konsequent der SVB vor dem gegnerischen Tor ist, demonstrierte er zuletzt gegen Schlusslicht Cheruskia Laggenbeck. Acht zwingende Torchancen hatte Schwarz-Gelb – nicht wenig, doch auch nicht überragend viele. Aber: Die Partie endete 5:0. „Über die Chancenverwertung dürfen wir uns nicht beschweren“, sagt Fabian Leifken.

Der Heimsieg gegen Laggenbeck brachte die Punkte 23 bis 25. Der SVB ist Achter. Ein Ruhekissen ist das nicht, denn nur acht Zähler trennen das Team von der roten Zone. „Wir wissen, dass wir bis zum Ende um den Klassenerhalt spielen müssen. Aber das gilt für die halbe Liga. Dennoch: Es sind noch 18 Spiele zu absolvieren, da kann noch eine ganze Menge passieren.“

Verteidiger Niklas Klöfkorn hat sich, wie berichtet, Richtung niedersächsische Heimat verabschiedet. „Er war in den letzten fünf Jahren einer unserer Stammspieler“, so Trainer Leifken. „Da müssen wir schon einen guten Innenverteidiger ersetzen.“ Lennard Overhoff wird Anfang Februar am Knie operiert und wohl monatelang ausfallen. Dafür ist der bislang verletzte Mirko Lips zur Rückrunde wieder dabei. „Mirko ist ein Spieler, der uns auch defensiv weiterhelfen kann“, sagt Coach Fabian Leifken.

Das erste Testspiel des SVB steht bereits am kommenden Dienstag an. Dann empfängt der Bezirksligist den C-Ligisten Vorwärts Hiddingsel. Am darauffolgenden Samstag gastiert er beim Landesligisten TuS Altenberge. Eine Woche später empfängt der SVB das Team von SuS Legden (Kreisliga A) und am 30. Januar (Sonntag) die SG Telgte (Bezirksliga-Staffel 7).

Sieben Tage später steigt schon das erste Pflichtspiel: Am 6. Februar reisen Leifken und Krüskemper mit ihrem Team zum Spitzenreiter Concordia Albachten.

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