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Fußball: Bezirksliga 12

SV Bösensell gegen Burgsteinfurt chancenlos

Bösensell

Der SV Bösensell war chancenlos gegen den SV Burgsteinfurt. Vor allem ein Gästespieler hatte einen Sahnetag erwischt.

Von Christian Besse

Diesmal nicht . . . In dieser Szene kommt Alexander Hollermann gegen Dominik Höhne einen Schritt zu spät. Ansonsten war es der Tag des Burgsteinfurters: Er schoss alle fünf Tore. Foto: Christian Besse

„Wir sind momentan völlig überfordert, in unserer Situation ist jeder Gegner eine Klasse besser“, kommentierte Trainer Ma­thias Krüskemper die 0:5 (0:2)-Niederlage des SV Bösensell am Sonntagnachmittag gegen den Bezirksliga-Dritten SV Burgsteinfurt. „Das ist deprimierend, keine Frage.“

Wie immer seit Ende der Winterpause liefen die Schwarz-Gelben dezimiert auf. Linus Leifken hatte kurzfristig abgesagt, Mirko Lips sich beim Warmmachen das Knie verdreht. Das waren alles andere als gute Vorzeichen gegen eine Mannschaft, die ohnehin als klarer Favorit ins Spiel ging.

Und dieser Rolle auch gerecht wurde. Vor allem Alexander Hollermann erwischte einen Sahnetag: Er erzielte alle fünf Tore dieses Spiels. Es waren seine Saisontreffer 30 bis 34, mit denen er seine Führung in der Liga-Torjägerliste ausbaute.

Sein Alleinverdienst waren die drei Punkte, die die Burgsteinfurter mit nach Hause nehmen durften, aber keineswegs: Der Gästeknipser war von seinen Mannschaftskollegen immer wieder gut in Szene gesetzt worden gegen eine Bösenseller Hintermannschaft, die aufgrund der unumgänglichen Personalrochaden der vergangenen Wochen nicht eingespielt war und dem Ansturm der Roten nicht viel entgegenzusetzen hatte.

Bereits nach fünf Minuten traf Hollermann nach einem Angriff über die rechte Außenseite das erste Mal. Später nahm er einen Chipball über die Abwehrkette an, drehte sich um Hendrik Evels und hob den Ball über Bösensells Keeper Marvin Holstein hinweg ins Tor – 0:2 (45.).

Auch die Pause konnte den Lauf des Burgsteinfurters nicht bremsen. Drei Minuten nach Wiederanpfiff überwand er Holstein erneut, nur zwei weitere Minuten später legte er das 0:4 nach.

Keiner hätte den Gastgebern verdenken können, wenn sie jetzt die Köpfe hätten sinken lassen. Das Gegenteil war der Fall. Immer wieder ermuntert von ihren Anhängern, wehrten sie sich tapfer, ohne sich jedoch zwingende Chancen herausspielen zu können. Hollermann hatte dafür noch immer nicht genug. Holstein parierte gegen ihn aus kurzer Distanz (65.), aber eine Viertelstunde buchte der Burgsteinfurter mit einem satten Schuss seinen Treffer Nummer fünf.

Nun haben die Bösenseller eine Woche Pause. Am kommenden Sonntag gastieren sie bei der Ibbenbürener Spielvereinigung, dem Tabellenvierten.

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