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Fußball: Bezirksliga 12

SV Bösensell gegen Laggenbeck: Blick auf die Tabelle täuscht

Bösensell

Klarer Favorit ist der SV Bösensell gegen Schlusslicht Cheruskia Laggenbeck – auf dem Papier. Aber auch nur auf dem Papier, betont SVB-Trainer Mathias Krüskemper.

-chrb-

Thilo Farwick ist noch angeschlagen, sein Einsatz eher unwahrscheinlich. Foto: Christian Besse

Klarer Favorit ist der SV Bösensell am heutigen Samstag (Anpfiff 15 Uhr) auf heimischem Kunstrasen gegen Bezirksliga-Schlusslicht Cheruskia Laggenbeck – auf dem Papier. Aber auch nur auf dem Papier, betont SVB-Trainer Mathias Krüskemper: „Laggenbeck ist mit uns auf Augenhöhe. Und das ist keine Laberei, um, wie manche Trainer im internationalen Fußball das manchmal machen, einen schwachen Gegner starkzureden.“

In der Tabelle steht die Cheruskia tatsächlich nicht so stark da. 15 Spiele – ein Sieg, ein Remis, 13 Niederlagen. Macht in der Summe vier Punkte. Zum Vergleich: Der Tabellenzehnte Bösensell hat in ebenso vielen Partien 22 Zähler gesammelt. Aber Krüskemper verweist darauf, dass die Ibbenbürener viele Partien nur knapp verloren haben, unter anderem ihr Spiel gegen Ligaprimus Concordia Albachten.

In dem Team stecke weit mehr Potenzial, als es der blanke Tabellenstand erahnen lasse, haben die gut vernetzten Krüskemper und Fabian Leifken von Kollegen aus der Liga erfahren. Diese warnten die beiden Bösenseller Coaches unter anderem vor dem technisch versierten Außenstürmer Felix Stehr. Aber auch auf den anderen Positionen sei der vermeintliche Außenseiter nicht zu unterschätzen.

Krüskempers Schlussfolgerung: „Die Laggenbecker haben einen Negativlauf, wie wir ihn in der vergangenen Saison hatten.“ Damals holte der SVB in den acht Spielen (danach wurde die Spielzeit bekanntlich wegen Corona abgebrochen) keinen einzigen Punkt. Letzter Platz nach Abschluss einer ultrakurzen, nicht gewerteten Saison. Und die Cheruskia? Siegte vier Mal, spielte ein Mal remis. 13 Punkte, Tabellenrang neun.

Nun hält Laggenbeck die rote Laterne in die Hand. Sollten die Ibbenbürener tatsächlich doch noch erfolgreich ihr Potenzial abrufen können, dann, so hoffen die heutigen Gastgeber, erst nach der Winterpause – und nicht noch vorher in Bösensell. Krüskemper und Leifken bauen dabei nicht nur die sportliche Qualität ihres Team, sondern auch darauf, dass es auf heimischem Kunstrasen in dieser Saison noch ungeschlagen ist. Und natürlich wieder auf eine volle Hütte am Helmerbach.

Auf Lars Rückel (im Urlaub) und den gelbgesperrten Jakob Juchem müssen die Gastgeber verzichten. Thilo Farwick ist noch angeschlagen, sein Einsatz eher unwahrscheinlich.

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