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Fußball: Bezirksliga 12

SV Bösensell spielt mit Notelf in Ibbenbüren

Bösensell

Der SV Bösensell geht weiter auf dem Zahnfleisch. Ein weiterer Spieler fällt für mehrere Wochen aus, einer gar für ein ganzes Jahr. Und dann – neben vielen weiteren Verletzten – auch noch Corona. Dennoch will der SVB bei Arminia Ibbenbüren antreten. Aus gutem Grund . . .

Christian Besse

Auf Dominik Höhne (Foto) müssen die Bösenseller mehrere Wochen verzichten, auf Hinnerk Vedder weit länger. Foto: Christian Besse

Die Personallage beim SV Bösensell hat sich nicht gebessert. Im Gegenteil: Hinnerk Vedder muss am Kreuzband operiert werden und fällt voraussichtlich mindestens ein Jahr aus. Nicht ganz so schlimm hat es Dominik Höhne im Nachholspiel gegen Kobbo Tecklenburg erwischt, mehrere Wochen muss aber auch er zuschauen. „Ich weiß nicht, womit wir das verdient haben“, seufzt Trainer Mathias Krüskemper.

Allein aufgrund der aktuellen Coronafälle hätte man die Partie am Sonntag um 15.30 Uhr bei Arminia Ibbenbüren absagen können. Aber, so Krüskemper: „Wir wollen unbedingt spielen, um wieder in den Spielrhythmus zu kommen.“ Immerhin liegt die letzte Partie gegen Tecklenburg auch schon wieder mehr als zwei Wochen zurück, und noch mehr Nachholspiele als ohnehin schon wollen sich die Bösenseller nicht leisten.

Ein klein wenig Positives gewinnt Krüskemper der aktuellen Notlage aber ab: „Wir werden in jedem der nächsten Spiele der absolut krasse Außenseiter sein.“ Auch beim Drittletzten Arminia Ibbenbüren, der zwar – bei schon zwei Spielen mehr auf dem Buckel – neun Punkte weniger hat als der SV Bösensell, das Hinspiel am Helmerbach aber deutlich mit 5:2 für sich entschieden hatte.

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