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Fußball: Kreisliga A 2 Münster

SV Bösensell zieht den Karren aus dem Dreck

Bösensell

Mit 1:2 lag der Tabellenzweite SV Bösensell zur Pause beim Schlusslicht BW Aasee II zurück. Nach dem Wiederanpfiff wurde der SVB aber immer besser...

Patrick Schulte

Einen wichtigen Treffer erzielte Linus Leifken (l.). Der Bösenseller Stürmer traf in der 56. Minute zum 2:2-Ausgleich, ehe Nils Schulze Spüntrup mit seinem zweiten Tor den Deckel draufmachte. Foto: Patrick Schulte

Als klarer Favorit ging der SV Bösensell in die Begegnung beim Tabellenschlusslicht BW Aasee II. So deutlich wie es die Tabelle vermuten ließ, wurde es allerdings nicht: Zwar gewannen die Bösenseller mit 3:2 (1:2), der Auswärtssieg war allerdings ein hartes Stück Arbeit. „Wir haben nie so richtig ins Spiel gefunden und bei den Gegentreffern nicht gut verteidigt. Das muss in den kommenden Wochen besser werden. Im Angriff fehlte es zudem an Präzision im Passspiel“, bilanzierte SVB-Trainer Mathias Krüskemper.

Wie schon in der Vorwoche gegen GS Hohenholte, erwischten die Bösenseller auch bei den Blau-Weißen keinen guten Start in die Partie. Bereits nach zwölf Minuten traf Philipp Bienstein mit der ersten nennenswerten Chance des Spiels zum 1:0 der Platzherren. Diese präsentierten sich auch im weiteren Verlauf des ersten Durchganges effektiv im Abschluss: Die zweite Gelegenheit bedeutete prompt das 2:0. Erfolgreich war Mattes Kohlmeier, der nach einer Flanke ungestört einköpfen konnte (36.). Doch noch vor der Pause traf Nils Schulze Spüntrup zum Anschluss und brachte die Gäste zurück ins Spiel (43.).

Nach dem Seitenwechsel machte sich dann die qualitative Überlegenheit der SVB-Kicker immer deutlicher bemerkbar. Nach Treffern von Linus Leifken (56.) und erneut Nils Schulze Spüntrup (75.) war die Begegnung gedreht. Die Gastgeber kamen im zweiten Durchgang kaum noch gefährlich vor den Kasten von Bösensell-Keeper Marvin Holstein.

„Nachdem wir uns das Leben in der ersten Halbzeit selbst unnötig schwer gemacht haben, nahmen wir uns in der Kabine vor, den Karren noch aus dem Dreck zu ziehen. Letztendlich ist der Sieg sicherlich auch verdient, da wir insgesamt mehr Spielanteile hatten“, freute sich Krüskemper trotz der durchwachsenen Leistung über die drei Punkte.

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