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Handball: Verbandsliga 2

Teilerfolg für ASV Senden nach irren Schlussminuten

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Keinen Gewinner fand der Ligagipfel zwischen Westfalia Herne und dem ASV Senden. 24:24 (13:13) hieß es nach aufreibende 60 Minuten. Für ein Team war es trotzdem ein gefühlter Sieg.

-flo -

Traf mit der Schlusssirene zum 24:24: Malte Eierhoff. Foto: Levenig

Elf Mal war Westfalia Herne bis zu diesem Wochenende angetreten, elf Mal hatte der souveräne Primus der Handball-Verbandsliga das Parkett als Sieger verlassen. Am Samstagabend jedoch musste der Klassenbeste im Match gegen den ASV Senden das erste Mal Federn lassen – nach einer irren Schlussphase.

90 Sekunden waren in der Halle am Westring noch zu spielen, der Klassenbeste führte mit 24:20. Vier Tore in eineinhalb Minuten wettmachen? Noch dazu beim Überteam der Liga? Geht eigentlich nicht. Ging aber doch. „Wir haben Herne vier freie Würfe von außen angeboten“, erklärt ASV-Coach Swen Bieletzki das eigentlich Unerklärliche. Und vier Mal habe „,Upsi‘ das Tor zugenagelt“. Anschließend stürmten die Sendener im Eiltempo nach vorn, trafen ihrerseits im 20-Sekunden-Takt. Trotzdem waren nach der letzten starken Parade des Gäste-Keepers nur noch Winzigkeiten auf der Uhr – doch „irgendwie“, so Sendens Trainer, „hatte ,Eierkopp‘ links freie Bahn“ und erzielte Treffer Nummer 24, mit der Schlussirene.

„Upsi“ und „Eierkopp“ also, Klarnamen: Tobias Uphues und Malte Eierhoff. Die Matchwinner. Wobei sich Bieletzki grundsätzlich schwer damit tut, Einzelne herauszuheben: „Das war eine richtig gute Teamleistung.“ Die ASV-Deckung habe schon vor der Pause (13:13) ganze Arbeit geleistet, in Hälfte zwei ließ sie, im Zusammenspiel mit dem Torhüter, sogar nur elf Buden zu. Bloß vorne war Mitte der zweiten Hälfte ein bisschen der Wurm drin, prompt setzte sich der Spitzenreiter scheinbar matchentscheidend ab. Nur hatte Herne die Rechnung am Ende ohne „Upsi“ und „Eierkopp“ gemacht.

ASV-Tore: Eierhoff (10), Schüring (4), Hintze (3), Schlögl (3), Starke (2), Micke (1), Unkell (1).

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