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Fußball: Landesliga 4

Torflaute des VfL Senden offiziell beendet

Senden

Der VfL Senden hat die SG Borken dank einer Leistungssteigerung in Hälfte zwei mit 2:0 (0:0) bezwungen, sein Punktekonto um die Zähler 44 bis 46 aufgestockt und Platz drei untermauert. Der Sieg hätte sogar noch höher ausfallen können.

Von Florian Levenig

Pascal Karaterzi (r.), hier im Duell mit dem Borkener Raphael Niehoff, sorgte im Verbund mit den Innenverteidigern Marvin Tjaden und Patrick Reckmann dafür, dass beim VfL hinten so gut wie gar nichts anbrannte. Foto: flo

Fußball-Landesligist VfL Senden hatte vor dem 29. Spieltag zwar zwei Mal kein Gegentor kassiert, aber eben auch seit sechs Runden nicht mehr getroffen. Am Sonntag, 16.50 Uhr, war die Sturmflaute offiziell beendet. Die Elf von Rabah Abed und Thomas Morzonek bezwang die SG Borken dank einer Leistungssteigerung in Hälfte zwei mit 2:0 (0:0), stockte ihr Punktekonto um die Zähler 44 bis 46 auf und festigte somit den dritten Tabellenplatz.

Es hätte freilich schon in den ersten 45 Minuten klingeln müssen. Doch erst verpasste Sefai Colak Jürgen Sinevs scharfe Hereingabe um Zentimeter, dann brachte der VfL-Linksaußen Tim Castelles Flanke von rechts nicht im SG-Kasten unter. Später war es erneut Sinev, der einen indirekten Freistoß aus drei Metern Torentfernung in die Mauer drosch. Rechtsverteidiger Tom Schlögl fand zudem im baumlangen Borkener Keeper André Späker seinen Meister, der auffällige Castelle scheiterte an der Latte.

Führung überfällig

Nach der Pause stressten Sendens Offensivleute die Besucher deutlich eher – prompt fiel das längst überfällige 1:0. Pascal Karaterzi schickte Sinev auf die Reise, der mitgelaufene Castelle erledigte den Rest. Die Vorentscheidung dann Mitte der zweiten Hälfte: Joshua Dabrowskis Zuspiel verwertete Sinev aus spitzem Winkel. Derselbe hatte kurz vorher bereits das sichere 2:0 auf dem Fuß gehabt. Weil aber Colak, der im strafbaren Abseits stand, die Kugel noch berührte, zählte das Tor nicht. Auf der Gegenseite wurde es nur ein einziges Mal gefährlich, als Eric Römer das Aluminium traf.

„In Hälfte eins haben wir die nötige Aggressivität vermissen lassen, auch waren die Jungs im Abschluss nicht clever genug. Nach der Pause haben sie es dann deutlich besser gemacht – was bei diesen hohen Temperaturen absolut keine Selbstverständlichkeit ist“, fasste Sendens Coach Abed die 90 Minuten zusammen.

VfL: Brückner – Schlögl, Tjaden, Reckmann, Berik (90. Wanstrath) – Shinawi, Karaterzi (87. Berning), Dabrowski, Sinev – Castelle (84. Alnemek), Colak (71. Mallmann). Tore: 1:0 Castelle (49.), 2:0 Sinev (67.).

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