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Volleyball: WVV-Sichtung

Um die Wurst – Gerd-Büdenbender-Turnier beim ASV Senden

Senden

Am Sonntag wurde in zwei Hallen des Sportparks das Gerd-Büdenbender-Turnier ausgetragen. Zu den Gewinnern darf sich auch Gastgeber ASV Senden zählen. Auf der Tribüne saß reichlich Prominenz.

Von Florian Levenig

Zeigten am Sonntag in der Steverhalle vollen Einsatz, um einen Platz im WVV-Kader zu ergattern: die U13- und U14-Volleyballerinnen. A Foto: floASV

Wollte man partout das sprichwörtliche Haar in der Suppe suchen: Würstchen und Steaks, so die kommissarische Vorsitzende des ASV Senden, Steffi Venghaus, seien nicht der Renner gewesen. Was weniger a-n den fleißigen Helfern an Rost und Zange lag, die gaben alles. Nur war halt vielen Besuchern – nachvollziehbar bei dem anhaltenden westfälischen Landregen – weniger nach Gegrilltem. Ansonsten gilt: alles top beim Gerd-Büdenbender-Turnier am Sonntag im Sportpark.

Zum einen war da die große Zahl an Abteilungsmitgliedern, die bei der Bewirtung, am Einlass und in der Halle selbst im Einsatz waren. Auch das Angebot an die Kleinsten, das Volleyballabzeichen zu erlangen, sei rege genutzt worden, freut sich Venghaus – obschon der Parcours aufgrund des schlechten Wetters nicht im Freien aufgebaut wurde, sondern in der Alten Halle.

Halfen hinterm Tresen: die Nachwuchsspielerinnen des Turnierausrichters ASV Senden. Foto: Foto: ASV

In der Neuen und in der Steverhalle ging es, wenn man so will, ebenfalls um die Wurst: Je 50 junge Sportler waren vormittags angetreten, um einen der begehrten Plätze im WVV-Kader 2022 zu ergattern. 18 Jungs (U 14/U 15) und 18 Mädchen (U 13/U 14) erhielten am Ende den Zuschlag. Marina Kraft (ASV Senden), einzige hiesige Turnierteilnehmerin, verpasste den Cut, dürfte sich aber schon darüber gefreut haben, es als Nachrückerin in eines der acht Regio-Teams geschafft zu haben.

Die WVV-Sichtung, die die Sendener alle zwei Jahre ausrichten, verfolgten nicht nur die Familien der Spieler und die leitenden Nachwuchstrainer. Weil am Vorabend in Hiltrup der Verbandstag über die Bühne gegangen war, ließ sich tags darauf reichlich Volleyball-Prominenz an der Bulderner Straße blicken – darunter WVV-Präsident Hubert Martens, Matthias Fell, der Ehrenvorsitzende des Verbands, und dessen neuer Sportdirektor Jaromir Zachrich. Begrüßt wurden Teilnehmer wie Ehrengäste von Dr. Constanze Büdenbender, Witwe des 2005 verstorbenen ASV-Machers Gerd Büdenbender, der dieses Turnierformat einst erschuf.

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