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Fußball: Landesliga 4

VfL Senden kommt wieder zurück

Senden

Im Duell mit dem starken Aufsteiger TSG Dülmen musste der VfL Senden erneut einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen – und wieder reichte es am Ende immerhin zu einem Teilerfolg. Das 2:2 fiel erst kurz vor dem Abpfiff.

Von Florian Levenig

Traf drei Minuten nach seiner Einwechslung zum 2:2-Endstand: Adel Al Hamoud (r.). Foto: flo

Rabah Abed hätte da einen Vorschlag: „Wir geben ab jetzt in jeder Partie dem Gegner zwei Tore vor. Damit wir auch mal 90 Minuten gut Fußball spielen.“ War zwar nicht ganz ernst gemeint vom Coach des Landesligisten VfL Senden, aber man versteht ja, wie’s gemeint ist. Schon in Ahaus sowie im Pokal bei Borussia Münster lag das Team aus der Stevergemeinde mit 0:2 zurück, ehe es sich nicht nur seiner spielerischen Stärken besann, sondern plötzlich auch zu kämpfen anfing. Immerhin reichte es so für den VfL beim 2:2 (0:0) im Duell mit dem starken Neuling TSG Dülmen zu einem verdienten Teilerfolg.

„Auch wenn es eigentlich unser Anspruch sein sollte, einen Aufsteiger – vor eigenem Anhang zumal – zu schlagen: Wenn ich den Spielverlauf sehe, kann ich mit dem einen Zähler natürlich nicht unzufrieden sein“, so der eine Sendener Trainer nach dem Schlusspfiff. Wie schon am ersten Spieltag in Ahaus habe seine Truppe „Moral gezeigt“.

Zähes Ringen in Hälfte eins

Bedenkt man, dass beide Offensivreihen zu den stärksten der Liga zählen, war es in Hälfte eins ein eher zähes Ringen. Dülmen probierte es zwei, drei Mal aus der Distanz, Senden mit ein paar flotten Ballstafetten. Die dickste Chance vor dem Wechsel vergab Sefai Colak, der nach Lucas Morzoneks Steckpass an TSG-Keeper Aziz Retzep scheiterte.

Kurz nach der Pause dann zunächst die Phase, „in der wir leider zwei, drei Mal schön gepennt haben“, so der andere VfL-Coach, Thomas Morzonek. Nach einer von Marvin Möllers getretenen Ecke war Philipp Benterbusch mit dem Kopf zur Stelle (50.). Und wenig später traf Alexander Kock gar zum 0:2. Tobias Korte hatte gar die Monsterchance zum 0:3, es wäre wohl der endgültige K.o. der Hausherren gewesen.

Die aber berappelten sich, angetrieben von Morzonek und Joshua Dabrowski. Nach einem plumpen Foul von Mario Espeter an Colak im Strafraum verwandelte Morzonek den fälligen Elfer. Und kurz vor dem Ende überwand Adel Al Hamoud, in Szene gesetzt von Raul-Luca Prieto, Retzep ein zweites Mal. Torschütze und Vorbereiter waren erst wenige Minuten in der Partie. VfL: Brückner – Alnemek (76. Schlögl), Rottstegge (58. Gottwald), Tjaden, Wanstrath – Dabrowski, Castelle (82. Al Hamoud) – Shinawi (32. Geister), Morzonek, Sinev – Colak (73. Prieto). Tore: 0:1 Benterbusch (50.), 0:2 Kock (54.), 1:1 Morzonek (71./FE), 2:2 Al Hamoud (86.).

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