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Fußball: Landesliga 4

VfL Senden macht zu viele Fehler

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Ein 2:4 musste der VfL Senden im Kreisderby gegen den FC Nordkirchen hinnehmen – eine verdiente Niederlage.

Fadi Alnemek (l.) versucht in dieser Szene Lars Wannigmann, den Schützen zum Foto: Michael Beer

Eine 2:4-Niederlage musste der VfL Senden, trotz einer frühen Führung, im Kreisderby gegen den Aufsteiger aus Nordkirchen hinnehmen. Die Gäste machten einfach weniger Fehler als der VfL.

Beide Teams hatten zu Beginn der Begegnung mit dem nassen Kunstrasen zu kämpfen, der den Ball recht schnell machte. Während die Nordkirchener mächtig Dampf machten, unterliefen den Hausherren zu viele Abspielfehler.

Trotzdem hatte der Anhang des VfL bereits nach neun Minuten Grund zum Jubel. Beim ersten gefährlichen Auftritt im Strafraum der Gäste machte dessen Torhüter Philipp Sandhowe eine ganz schlechte Figur, die Bruno Geister zur 1:0-Führung ausnutzte. Doch die Freude hielt nichtn lange an, denn in der 18. Minute sah die VfL-Abwehr ganz schlecht aus, als Daniel Seidel aus der Drehung zum Ausgleich einnetzte. „Ihr müsst mehr Ruhe ins Spiel bringen“, forderte VfL-Trainer Rabah Abed seine Spieler auf, zunächst aber vergeblich. Das Schicksal nahm seinen Lauf, als Rene Nemitz aus 18. Metern einen Freistoß unhaltbar zur Nordkirchener Führung verwandelte.

Sehr viel zielstrebiger kam der VfL zur zweiten Halbzeit aus der Kabine. Nur zwei Minuten waren gespielt, da unterlief Sandhowe wieder ein grober Patzer, doch Tim Castelle traf diesmal nur das Außennetz. Fünf Minuten später scheiterte Castelle mit einem satten Schuss am Gästekeeper. Jetzt war es ein Spiel auf Augenhöhe. Das sollte sich in der 57. Minute ändern, als VfL-Torhüter Johannes Brückner sehr weit vor seinem Kasten stand und sich mit seinen Vorderleuten nicht einig war, wer das Leder aus der Gefahrenzone schlagen sollTE. Lars Wannigmann nahm rund 40 Meter vor dem Tor Maß und erhöhte mit einem sehenswerten Heber auf 3:1 für die Schlossherren. Als Hendrik Heubrock nach einem schönen Angriff auf 2:3 verkürzte, kam wieder Hoffnung auf. Doch zwei Minuten vor Schluss verwandelte Nemitz seinen zweiten Freistoß zum 4:2.

„In der ersten Halbzeit waren wir nicht gut. Drei Tore durch Fernschüsse haben wir kassiert. Aufgrund der zweiten Halbzeit kann ich meinem Team aber keinen Vorwurf machen“, so Trainer Rabah Abed ein wenig enttäuscht nach dem Schlusspfiff.

VfL: Brückner – Wanstrath (65. Heubrock), Morzonek, Schlögl, Alnemek (46. Fayad) – Castelle (88. Wilbers), Sinev (88. Kleuter), Tjaden, Colak (85. Al Hamoud) – Geister, Gottwald. Tore: 1:0 Geister (9.), 1:1 Seiler (18.), 1:2 Nemitz (37.), 1:3 Wannigmann (57.), 2:3 Heubrock (83.), 2:4 Nemitz (88.).

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