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Fußball: U 19-Kreispokal

VfL Senden scheitert unglücklich

Senden

Mit 1:2 (1:0) unterlag Bezirksligist VfL Senden im Halbfinale am Wochenende dem klassenhöheren SC Münster 08. Dabei schien die große Überraschung zum Greifen nahe.

Von Florian Levenig

Der Münsteraner Malte Mathieu wird in dieser Szene von Joris Rieger (r.)und Oskar Krückemeyer (Nr. 18) bearbeitet. Foto: flo

Einerseits war Phillipp Roberg „total stolz auf die Truppe, weil sie dem Favoriten so lange die Stirn geboten hat“. Andererseits sei er schon auch ein bisschen gefrustet, so der Coach der A-Jugend-Fußballer des VfL Senden nach dem Aus im Kreispokalhalbfinale. Mit 1:2 (1:0) unterlag der gastgebende Bezirksligist am Wochenende dem klassenhöheren SC Münster 08.

Die Überraschung, sie schien ja auch zum Greifen nah. Insbesondere vor dem Wechsel war es der Underdog, der der Partie den Stempel aufdrückte. Oskar Krückemeyer hatte nach nicht mal zwei Zeigerumdrehungen das 1:0 auf dem Fuß, das derselbe kurz darauf, bedient vom quirligen Jermaine Jeyanthira, dann doch erzielte (11.). Später ließen die Hausherren eine weitere gute Torgelegenheit ungenutzt, als mehrere Sendener an der scharfen Hereingabe von Alexander Wanstrath vorbeirauschten. „Schade, dass sich die Mannschaft in dieser Phase nicht mit einem weiteren Treffer belohnt hat“, fand Roberg.

Favorit kommt erst nach dem Wechsel auf Touren

Wer weiß, ob der Landesligist in Hälfte zwei dann noch mal zurückgekommen wäre. So übernahmen die Nullachter mit Wiederbeginn allmählich das Kommando – ohne die so tapfer wie umsichtig verteidigen Sendener zunächst in Verlegenheit zu bringen. Dazu brauchte es schon einen Strafstoß. VfL-Skipper Wanstrath hatte nach Ansicht des Unparteiischen Münsters Besten, Yannik Jünger, regelwidrig im Sechzehner gestoppt, vom Punkt traf Finn Lenze (57.). Das Siegtor eine Viertelstunde vor dem Ende: Nach Lenzes Eckstoß war Gäste-Kapitän Felix Groetzner mit dem Kopf zur Stelle.

Robergs Schlussfazit: „Klar war Münster, gerade nach der Pause, feldüberlegen. Aber die hochkarätigeren Chancen hatten wir. Es ist ja bezeichnend, dass es zwei Standards waren, die das Match entschieden haben.“

Im Endspiel treffen am kommenden Samstag (20. November), 13 Uhr, Westfalenligist 1. FC Gievenbeck (setzte sich mit 7:1 bei Westfalia Kinderhaus durch) und die Kanalkicker aufeinander.

VfL: Preis – Coban, Wilkos, Jeyanthira, Wanstrath, Farwick, Krückemeyer, Schläger, Stawiarski, Rieger, Kolke (eingewechselt: Pilot, Brinkmann, Abdullah, Yasin).

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