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Fußball: Landesliga 4

VfL Senden verlängert mit Trainertrio

Senden

Der VfL Senden hat mit den Chefcoaches Thomas Morzonek und Rabah Abed sowie Torwarttrainer Christian Balke verlängert. Die sportliche Leitung ist mit dem Trio hochzufrieden, denn es setzt erfolgreich auf den eigenen Nachwuchs.

Von Christian Besse

Weiter geht‘s beim VfL Senden . . . Foto: flo

Spannungen, auch nur ein leises Knistern im Gebälk des Landesligisten VfL Senden? Gibt es nicht . . . „Es passt einfach alles“, sagt Taylan Berik, sportlicher Leiter der Blau-Weißen. „Und es freut mich, dass unser Modell, mit jungen talentierten Spielern zu arbeiten und sie weiterzuentwickeln, so gut umgesetzt wird.“

Die „Umsetzer“ sind die drei Übungsleiter, die Chefcoaches Thomas Morzonek und Rabah Abed sowie Torwarttrainer Christian Balke. Mit allen dreien hat der VfL nun um ein Jahr verlängert. Gemeinsam steht das Trio seit eineinhalb Jahren an der Seitenlinie im Sendener Sportpark. „In dieser Zeit ist unheimlich viel passiert, es ist viel familiärer geworden. Die Spieler kommen fast alle aus Senden und fühlen sich sehr wohl“, berichtet der sportliche Leiter.

Einige Akteure, heute Landesliga-Fußballer bei den Senioren, sind erst vor dreieinhalb Jahren mit den A-Junioren des VfL Senden in die Nachwuchs-Bezirksliga aufgestiegen – Marvin Tjaden etwa, Tim Castelle oder dessen jüngerer Bruder Niklas, der ein Jahr früher zu den Senioren hochgezogen wurde und in dieser Saison die Torschützenliste der Landesliga 4 anführt.

Wie gut die ehemalige Abteilung „Jugend forscht“ sich unter den Cheftrainern Morzonek und Abed inzwischen etabliert hat, zeigt die Tatsache, dass die mit Nachwuchs gespickte Elf in den vergangenen Wochen ohne die angeschlagenen Routiniers Felix Berning und Patrick Reckmann auskommen musste.

Trotz zuletzt drei (knapper) Niederlagen war Berik mit der Leistung unter dem Strich zufrieden. Immerhin habe der Altersdurchschnitt der Akteure auf dem Platz in diesen Wochen zwischen 20 und 21 Jahren gelegen. „Ich freue mich schon auf die nächste Saison, wenn die Spieler wieder ein Stück weiter sind“, sagt der sportliche Leiter.

Ob der VfL dann überhaupt noch in der Landesliga spielt, ist dabei keineswegs gesichert. Aktuell sind die Sendener Tabellensechster. Das liest sich auf den ersten Blick nicht schlecht – tatsächlich sind die Blau-Weißen satte 14 Punkte vom Spitzenreiter IG Bönen, aber nur drei Zähler von den Abstiegsplätzen entfernt. Und haben mit zwölf Spielen schon eines mehr absolviert als die meisten Konkurrenten.

Der Himmel über der Bulderner Straße ist also trotz der guten Stimmung nicht rosarot. In der Rückrunde stehe noch „ein hartes Stück Arbeit“ an, sagt Berik. Das Positive ist: Der VfL ist sich sicher, dass er dafür die richtigen Drei an der Seitenlinie hat – jetzt noch mindestens ein Jahr länger.

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