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Fußball: Landesliga 4

VfL Senden verschenkt erneut Punkte

Senden

Nach der mehr als unglücklichen Niederlage in Ahaus hatte sich der VfL Senden einiges vorgenommen. Die Heimpartie gegen Vorwärts Wettringen begann auch blendend. Doch dann bahnte sich nach und nach das Unglück an...

Von Christian Besse

In Hälfte eins hatte Wettringen noch seine liebe Not mit dem VfL. Hier sichert David Ratering den Ball vorm heranstürmenden Tim Castelle. Foto: Christian Besse

Der VfL Senden macht sich in der Fußball-Landesliga 4 immer beliebter. Nachdem die Blau-Weißen bereits eine Woche zuvor in Ahaus drei Punkte verschenkt hatten, gelang ihnen das an diesem Sonntag erneut – diesmal auf eigenem Platz. Mit 1:3 (1:0) unterlagen sie Vorwärts Wettringen, nachdem sie in der ersten Halbzeit – wie schon in Ahaus – die klar bessere Mannschaft gewesen waren und zur Pause schon mindestens mit 3:0 hätten führen müssen.

„Mir fehlen die Worte...“, sollte Sendens Trainer Rabah Abed nach dem Schlusspfiff sagen. „Ich hätte nie gedacht, dass das Spiel mit 1:3 ausgeht.“ Die späte rote Karte gegen den erst eine Viertelstunde zuvor eingewechselten Patrick Reckmann trug auch nicht gerade dazu bei, die Laune bei den Gastgebern zu heben.

Dabei hatte alles so gut begonnen. Nach einer Ecke von Hendrik Heubrock beförderte Joshua Dabrowski den Ball per Kopf in die Maschen. Danach drängte der VfL auf das 2:0. Dabrowski (22.), Bruno Geister (27.), Niklas Castelle (32.) und noch einmal Geister (41.) verfehlten das Tor oder scheiterten an Vorwärts-Keeper Tobias Brünen. Ebenso oft verfingen sich die Spieler in den Maschen des Wettringer Abwehrnetzes. „Wir wollen den Ball nicht über die Linie tragen“, rief Abad von der Seitenlinie seinen Spielern zu. Dennoch blieb es beim 1:0.

Nach der Pause war Brünen wieder Endstation für Geister (52.), es war die bislang beste Chance des VfL. Nun spielten die Wettringer mit, ein Kopfball an die Sendener Latte war ein erster Warnschuss (79.). Und der letzte: Fünf Minuten später wusste sich Sendens Keeper Johannes Brückner nur mit einem Foul zu helfen, und Wettringens Felix Bußmann bedankte sich mit dem Ausgleich vom Strafstoßpunkt.

Kurz darauf, in der letzten Minute der regulären Spielzeit, zog Reckmann die Notbremse und musste runter. Den fälligen Freistoß gegen eine suboptimal stehende Sendener Mauer nutzte Lyon Meyering zum Entsetzen der Sendener Zuschauer zum 1:2. Der dritte Gegentreffer unmittelbar vor dem Schlusspfiff rundete das Unglück des VfL an diesem Nachmittag nur noch ab.

VfL: Brückner – Schlögl (75. Reckmann), Tjaden, Gottwald, Kleuter – Shinawi (59. Sanyang), T. Castelle, Dabrowski, Heubrock (86. Glover) – Geister, N. Castelle. Tore: 1:0 Dabrowski (8.), 1:1 Bußmann (84./FE), 1:2 Meyering (90.), 1:3 Fiefhaus (90.+4). BV: Rote Karte gegen Reckmann (89.).

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