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Fußball: 4:1-Pokalsieg beim Werner SC

VfL weiter hochtourig

Senden

Der VfL Senden hat sich in Runde drei des Cup-Wettbewerbs beim Landesligarivalen Werner SC mit 4:1 (2:1) durchgesetzt. Für die Hausherren hätte das Ergebnis sogar noch unschöner ausfallen können.

-flo-

Und wieder hat’s gescheppert: Niklas Castelle (r.) traf drei Mal, VfL-Coach Rabah Abed ist immer noch gut zu Fuß. Foto: flo

Ein bisschen unheimlich ist Niklas Castelles Quote ja schon. Fünf Buden gegen Gemen, drei gegen Heiden – und weitere drei am späten Donnerstagabend beim 4:1 (2:1)-Auswärtssieg in Runde drei des Kreispokals beim Werner SC. Wobei Thomas Morzonek, der Coach des VfL Senden, betont, „dass Niki den Gegner nicht im Alleingang abgeschossen hat“. Und dass beim 19-Jährigen in Sachen Chancenverwertung gar noch Luft nach oben gewesen sei. Was im Übrigen auch für Hendrik Heubrock, Sefai Colak un Prince Sanyang gelte. „Der WSC“, findet Morzonek, „hätte sich auch über ein 1:7 nicht beschweren dürfen.“

Wow. „Der WSC“ liegt in der aktuellen Tabelle der Landesliga als Dritter immerhin sechs Ränge vor Senden. Ja, Werne hatte nicht seine stärkste Elf ausgeboten. Der VfL aber auch nicht: Leon Friedrich vertrat Stammkeeper Johannes Brückner, Joshua Kelle half im Mittelfeld aus und Jan Springeneer auf der rechten Abwehrseite.

Unverändert dagegen der Vorwärtsdrang beim VfL: Nachdem Mirac Kavakbasi die einzig nennenswerte Gelegenheit der Hausherren zum 1:0 genutzt hatte, schlug Niklas Castelle, immer wieder von Heubrock und Colak in Szene gesetzt, binnen drei Minuten doppelt zurück. Das 1:3 bereitete der nimmersatte Youngster vor, Heubrock vollendete gekonnt. Das 1:4 war dann tatsächlich eine Sonderanfertigung der VfL-Tormanufaktur: Castelle luchste einem WSC-Mann den Ball ab, drehte einen weiteren ein und knallte den Ball dann mit einer Wucht unter die Latte, dass Wernes Keeper Henrik Pollak kaum mehr die Fäuste hochbekam. Bäm!

Dass die Sendener zu viele Kräfte mit Blick auf die schwere Partie am Sonntag (17. Oktober), 15 Uhr, beim wiedererstarkten TuS Altenberge verpulvert haben, glaubt Morzonek indes nicht. Zumal der vorgestern verhinderte Joshua Dabrowski ins Team zurückkehrt und Tim Castelle nach seiner Erkältung wieder mehr Luft haben dürfte als für den Kurzeinsatz im Pokal. VfL: Friedrich – Springeneer, Tjaden, Schlögl, Berning – Kelle, Karaterzi (80. Alnemek) – Colak, Heubrock (68. Kleuter), Sanyang – N. Castelle (85. T. Castelle). Tore: 1:0 Kavakbasi, 1:1/1:2 N. Castelle (18./21.), 1:3 Heubrock (55.), 1:4 N. Castelle (65.).

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