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Fußball: Kreisliga A 2 Münster

Warendorf in einer anderen Liga – BW Ottmarsbocholt verliert

Ottmarsbocholt

BW Ottmarsbocholt hat das Heimspiel gegen Spitzenreiter Warendorfer SU mit 2:5 (1:3) verloren. Der Frust über die Niederlage hielt sich bei den Blau-Weißen in Grenzen. Verständlich . . .

Von Florian Levenig

War engagiert wie alle Blau-Weißen an diesem Sonntagnachmittag: Malte Goerdt (l.). Foto: flo

Länger als nötig mochte sich Sebastian Schnetgöke, Spielertrainer des SC BW Ottmarsbocholt, nicht mit der 2:5 (1:3)-Niederlage im Duell mit dem Klassenbesten Warendorfer SU aufhalten. „In zwei Wochen gilt’s“, meinte der BWO-Innenverteidiger, als die Partie noch lief, er selbst aber schon wegen einer Achillessehnenreizung vom Platz gehumpelt war. Auch der andere Coach der Blau-Weißen, Patrick Döhla, war gedanklich schon 14 Tage weiter: „Wir rechnen bis zum Albersloh-Spiel mit sechs Rückkehrern.“ Die Grün-Weißen zählen zu den Gegnern, mit denen Otti sich messen kann und muss, um die paar Zähler, die zum Klassenerhalt noch fehlen, einzufahren.

Warendorf ist dagegen in einer anderen Liga – spätestens 2022/23, der Vorsprung auf den Zweiten SG Selm beträgt bereits zehn Punkte. Eine enorme Passqualität, hohes Anlaufen, intelligente Zweikampfführung, starke Abschlüsse – der Elf von Roland Jungfermann sollte auf dem Weg in die Bezirksliga nichts und niemand mehr in die Quere kommen.

14. Sieg in Serie

Den unheimlichen Siegeszug der Sportunion – der Erfolg am Sonntag war bereits der 14. in Serie – zu stoppen: Selbst in Bestbesetzung wäre das den Hausherren vermutlich schwergefallen. Mit der aktuellen Rumpftruppe hatten sie keine Chance. Beim Warmmachen musste auch noch Abwehrchef Nils Schmauck verletzt passen. Schnetgöke ackerte im Zentrum für zwei, die übrigen Ottmarsbocholter fighteten ebenfalls bis zum Umfallen. Das reichte aber nicht im Ansatz, um die mit 69 Treffern beste Offensive der Liga in Schach zu halten. Vier der fünf Gegentore waren exzellent rausgespielt. Immerhin zwei Mal durften die Gastgeber jubeln: Thimo Kock erzielte nach Stephan Rosenbergers Zuspiel das zwischenzeitliche 1:2, Damien Vernauer setzte per Foulelfmeter (WSU-Keeper Thomas Schmidtke an Schnetgöke) den Schlusspunkt.

BWO: Kerkenhoff – Schulze Hillert (60. Mallmann), B. Silla, Schnetgöke (85. Vaas), Sybel – Lindfeld, Vernauer – Kock, Goerdt, Schulze-Vorwick (75. A. Khazneh) – Rosenberger. Tore: 0:1 Niehoff (11.), 0:2 Austermann (17.), 1:2 Kock (18.), 1:3 Niehoff (32.), 1:4 Gösling (53.), 1:5 Steinkamp (63.), 2:5 Vernauer (85./FE).

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