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Fußball: VfL bezwingt Altenrheine

Zwei bildschöne Tore

Senden

Die ersten drei Punkte sind im Sack. Mit 2:1 (0:0) bezwang der VfL Senden den SC Altenrheine. Die Scorerpunkte teilten zwei VfL-Spieler untereinander auf.

Von Florian Levenig

Tom Schlögl (2.v.l.) bereitete das 1:0 durch Niklas Castelle (rechts daneben) mustergültig vor, das gesamte Team und VfL-Coach Rabah Abed (l.) freuten sich mit den beiden Jungspunden. Foto: flo

Der VfL Senden ist dank eines Last-Minute-Treffers erfolgreich in die neue Spielzeit gestartet. 2:1 (0:0) endete die Partie zwischen dem hiesigen Fußball-Landesligisten und dem SC Altenrheine. Man mag darüber streiten, ob der Sieg verdient war (Gäste-Coach Marc Wiethölter fand, seine Elf sei „mindestens gleichwertig“ gewesen). Andererseits wäre es jammerschade um die bildschön herausgespielten Tore der Hausherren gewesen, hätte der VfL am Ende mit leeren Händen dagestanden.

Die Scorerpunkte gingen je zur Hälfte an zwei Youngster: Niklas Castelles artistischen Treffer zum 1:0 hatte Tom Schlögl mustergültig vorbereitet. Und besagten Schlusspunkt setzte der VfL-Rechtsverteidiger – blendend in Szene gesetzt vom Schützen des ersten Tores. „Eigentlich musste ich den ja nur reinschieben“, meinte Schlögl nach der Partie. Stimmt schon. Aber wäre der Defensivmann beim entscheidenden Konter nicht energisch mit nach vorne gestürmt, hätte nach Niklas Castelles feinem Doppelpass mit Bruder Tim eben der entscheidende Abnehmer gefehlt.

Thomas Morzonek und Rabah Abed, die beiden Trainer des VfL, freuten sich logischerweise über die sehenswerten Abschlüsse ihrer Mannschaft, fanden aber auch kritische Worte. „In der Phase nach dem 1:0 haben wir komplett die Kontrolle verloren und den Gegner mit unnötigen Querpässen wieder ins Spiel gebracht“, meinte Morzonek. Einen dieser Aussetzer nutzte Lennart Theismann zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Davor und danach hatte Altenrheine zwei, drei weitere Top-Chancen, die aber Johannes Brückner allesamt entschärfte. Den VfL-Keeper lobte Abed ebenso wie Sendens unermüdlichen Antreiber Joshua Dabrowski, aber auch „unsere Abwehr, die in den ersten 45 Minuten praktisch nichts zugelassen hat“.

VfL: Brückner – Schlögl, Gottwald, Reckmann (75. Berik), Tjaden – Shinawi, Dabrowski, T. Castelle, Berning (46. N. Castelle) – Geister (80. Glover), Sanyang (62. Colak). Tore: 1:0 N. Castelle (68.), 1:1 Theismann (76.), 2:1 Schlögl (90.+1).

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