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Handball: Verbandsliga 2

Zwei Neue am Kreis, ein Bayer im Tor – ASV Senden legt los

Senden

Der ASV Senden empfängt beim Saisonauftakt am Sonntag (18. September), 18 Uhr (Neue Halle), den TV Verl. Allzu viele Veränderungen gab es im Sommer nicht. Nur auf einer Position bestand Handlungsbedarf.

-flo-

Freuen sich auf das erste Meisterschaftsspiel am Sonntag gegen den TV Verl: die Zugänge Lukas Bexten (v.l.), Marek Ernst, Benedikt Domuratzki und Till Rotering. Foto: flo

Handball-Verbandsligist ASV Senden ist personell grundsätzlich gut aufgestellt. Fast jede Position beim Vizemeister der Vorsaison: doppelt besetzt. Folglich kann Swen Bieletzki, der Coach, ohne Qualitätsverlust wechseln, wann immer die Situation es erfordert. Daran hat sich auch über den Sommer im Prinzip wenig geändert. Blöd nur, dass die beiden einzigen Abgänger, Max Schlögl (zu Oberligist TSG Harsewinkel) und Jens Micke (berufsbedingter Umzug ins Rheinland), auch die beiden einzigen Kreisläufer im Aufgebot 2021/22 waren.

Ernst und Bexten für Schlögl und Micke

„Natürlich trifft uns das“, so der ASV-Coach. Zumal Micke und Schlögl zu den Top-Werfern im Team zählten. Also haben sich die Verantwortlichen umgeschaut – und sind sowohl klubintern als auch im Umland fündig geworden. Aus der eigenen Reserve (Münsterlandligist) wurde Marek Ernst, Cousin von Rückraummann David Ernst, hochgezogen, von Landesligaabsteiger SW Havixbeck ist Lukas Bexten gekommen.

Dass sich beide rasch an das höhere Niveau gewöhnen, davon ist Bieletzki überzeugt. Alles eine Frage von Trainingsqualität und -umfang. Bis Lauf- und vor allem Passwege exakt stimmen, werde es aber noch einige Wochen dauern, weiß der Coach. Noch weniger Eingewöhnungsprobleme dürfte Till Rotering haben. Der Halbrechte zählte bereits im ersten Seniorenjahr zum Aufgebot des Verbandsligisten, ehe er vorübergehend in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kam.

Wenn es eine Stelle beim ASV gibt, auf der so gar kein Handlungsbedarf bestand, dann die zwischen den Pfosten, wo Benedikt Uphues und, seit einem Jahr, Ben Lemcke zuverlässig die Bude vernageln. Trotzdem heißen sie Benedikt Domuratzki in der Stevergemeinde gern willkommen. Den Mann von Bayernligist (vergleichbar mit der hiesigen Oberliga) TG Landshut hat es studienbedingt in die Region verschlagen. In Senden hält er sich fit, per Doppelspielrecht kann Domuratzki aber auch das ASV-Tor hüten, falls mal einer der etatmäßigen Keeper verhindert sein sollte.

Keine Kampfansage an die Konkurrenz

Und was kann die kaum veränderte Truppe nach Platz zwei in der Spielzeit 2021/22 in der neuen Saison erreichen? Eine Kampfansage an die Konkurrenz verkneift sich Bieletzki aus guten Gründen. Zum einen sei die künftige Zehner-Liga, aus der am Ende mindestens drei Mannschaften absteigen, „vermutlich noch ausgeglichener, als sie es eh schon war“. Zum anderen seien mit TuRa Bergkamen und dem TV Isselhorst zwei echte Schwergewichte aus der Oberliga runtergekommen, dazu der namhafte Staffelwechsler HSG Altenbeken/Buke.

Der hat – und damit zum Saisonauftakt der Sendener – Spiel eins mit 25:27 beim TV Verl verloren. Der TVV gastiert am Sonntag (18. September, zur üblichen ASV-Anwurfzeit (18 Uhr) in der Neuen Halle. Zuletzt gab es dieses Duell im Februar, als die Bieletzki-Sieben die Ostwestfalen mit 33:19 abschoss. „Aber das“, sagt der Cheftrainer, „war letzte Saison, zählt also nicht. Wer Altenbeke schlägt, kann so schlecht kaum sein.“ Die Hausherren sind morgen nahezu komplett, allein Urlauber Jakob Janssen fehlt.

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