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Tanzen: Jazz- und Modern-Dance

Formationen der DJK Olympia Drensteinfurt brillieren bei Heimwettkampf

Drensteinfurt

Zahlreiche Podestplätze und ein Aufstieg: Die Formationen der DJK Olympia Drensteinfurt haben ihre Fans in der Dreingau-Halle mit tollen Choreografien begeistert. Im Mittelpunkt stand aber auch eine andere: Trainerin Margit Gericke erhielt die höchste Auszeichnung des Tanzsportverbandes NRW.

Matthias Kleineidam

Die DJK-Formation Conquimba belegt auch beim Heimturnier in der Dreingau-Halle Platz zwei und steigt in die Verbandsliga auf. Foto: Kleineidam

Vor ihrem Heimpublikum präsentierten sich die Jazz- und Modern-Dance-Formationen der DJK Olympia Drensteinfurt an beiden Turniertagen gewohnt in Höchstform. Alle drei Mannschaften boten den Zuschauern und der gesammelten Konkurrenz in der Dreingau-Halle kreative und anspruchsvolle Choreografien. Und Margit Gericke, die nicht nur Trainerin der DJK ist, sondern mit ihrem Mann Helge das umfangreiche Wochenende immer organisiert, wurde die höchste Auszeichnung im Tanzsportverband Nordrhein-Westfalen (TNW) zuteil.

Für ihr mehr als 40 Jahre andauerndes Engagement im Tanzsport erhielt die 62-Jährige die TNW-Ehrennadel in Gold. Für die Übergabe war Dagmar Stockhausen, die Präsidentin des Verbandes, extra aus Solingen gekommen. Gericke, die von der Ehrung nichts wusste, war völlig überrascht. „Das hatte mein Mann hintenrum eingefädelt“, sagte sie.

Auch die Ergebnisse der DJK-Formationen beim Heimturnier, das Höhepunkt und Abschluss der Saison zugleich ist, ließen Margit Gericke strahlen. In der Jugendlandesliga West II schaffte Pamoja nach der Vor- und der Zwischenrunde im großen Finale den zweiten Platz. Es war bereits der dritte Silberrang für die jungen Drensteinfurterinnen, die ihren zweiten Rang im Gesamtklassement verteidigten. „Sie haben ihre Leistungen bestätigt“, freute sich Helge Gericke. 13 Formationen waren gestartet, zum vierten Mal in dieser Saison siegte JazzArise von der Spvg. Versmold.

Increase berauscht vom Heimpublikum auf Rang zwei

Noch einen draufgesetzt habe Increase in der Oberliga II, sagte Gericke. Drei Mal war die erfahrenste Formation der DJK Olympia vorher Dritter geworden. Vor eigenem Publikum steigerten sich die Drensteinfurterinnen und ließen sieben der acht anderen Formationen hinter sich. Nur Moving in Jazz vom TV Einigkeit Waltrop, das bereits die Turniere in Halle, Dülmen und Versmold gewonnen hatte, war mal wieder nicht zu schlagen. In der Gesamtwertung landete Increase – Trainerinnen sind Lena Spiegelberg und Annika Behmer – auf dem dritten Platz.

„Wir sind absolut zufrieden. Das sind Top-Ergebnisse“, zog Helge Gericke nach dem ersten Turniertag eine sportliche Zwischenbilanz. Auch sonst war laut Margit Gericke „alles gut“. Der Besucherzuspruch sei gut gewesen – der Parkplatz war proppenvoll –, und es habe keine Pannen gegeben. „Nur das Wetter ist grenzwertig“, sagte Margit Gericke. Einige Tänzerinnen, die nicht die ganze Zeit in der Halle bleiben wollten, suchten unter den Bäumen an der Teamschule ein schattiges Plätzchen.

Verbandsliga-Aufstieg für DjK-Formation

Am Schlusstag folgten die finalen Turniere der Landesliga III mit der DJK-Formation Conquimba und der Verbandsliga III ohne heimische Beteiligung. Erneut gab es für die Olympioniken Grund zur Freude: Die Formation Conquimba sicherte sich beim vierten und letzten Saison-Wettbewerb der Landesliga West III erneut den zweiten Platz und steigt als Zweiter der Gesamtwertung direkt in die Verbandsliga auf.

Conquimba als Eisbrecher

Für ihre beeindruckende Choreografie in lässigen Camouflage-Hosen bekamen die Mädchen großen Applaus und vom Wertungsgericht fünfmal die Zwei. „Das geht in Ordnung“, sagte Trainerin Margit Gericke. Ihr Mann und Moderator Helge Gericke bezeichnete Conquimba als „Eisbrecher im großen Finale“. Eindeutige Nummer eins war zum vierten Mal ImPuls vom Bielefelder TC Metropol (Wertung 1-1-1-1-1). Platz drei belegte UrSPRUNG vom TSZ Paderborn.

Fotostrecke: Die Premiere der DJK-Formationen im Februar 2019

Das anschließende Turnier der Verbandsliga III, das ohne heimische Beteiligung stattfand, gewann wie erwartet Pleasure. Die Formation des TSC Haltern erhielt in dieser Saison 20 Einsen – besser geht es nicht. Der verdiente Lohn ist der Aufstieg in die Oberliga.

Das Wochenende verlief aus Sicht der DJK reibungslos. „Es gab keine besonderen Vorkommnisse“, sagte Margit Gericke. Allerdings sei es „tierisch heiß“ gewesen. „Alle haben unter den Temperaturen gelitten. Aber es gab gleiche Bedingungen für alle.“ Insgesamt waren laut Gericke rund 50 Helfer im Einsatz und leisteten 500 bis 600 Stunden.

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