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Volleyball: Verbandsliga

SG Sendenhorst auf Kurs

Sendenhorst

3:0 – der nächste Sieg ist amtlich. Die Volleyballerinnen der SG Sendenhorst sind noch ungeschlagen und führen die Tabelle in der Verbandsliga an.

Von Marius Umlauf

Spitzenreiter: (hinten von links) Anja Hunkemöller, Katharina Thomas, Tabea Skerhut, Naike Friedlein, Marie Winkelkötter, Lina Schmitz; (vorne von links) Kim Schmitz, Klara Herbsthoff, Kerstin Theis, Anja Hunkemöller, Carina Klein

Kaum aufzuhalten und ungeschlagen an der Tabellenspitze ist die erste Damenmannschaft der Sendenhorster Volleyballer in der Verbandsliga. Mit einem 3:0-Sieg fuhren sie am Samstag den nächsten Sieg ein. Holprig unterwegs sind dahingegen die Reserve-Teams, die am Wochenende 0:3-Niederlagen einstecken mussten.

„Ich bin mittlerweile nicht mehr so ganz überrascht, immer noch an der Spitze zu stehen“, gab Dieter Theis, Trainer der ersten Mannschaft, nach dem Spiel zu. Seine Mannschaft hatte den VC Recklinghausen klar mit 3:0 (25:17, 25:17, 25:19) besiegt und erneut ein Statement gemacht. Dem athletisch durchaus dominanten VC wusste die SG ordentlich etwas entgegenzusetzen, und das obwohl sie dezimiert auftraten. Neben den beiden Mittelblockerinnen Naike Friedlein und Jennifer Neufeld fiel auch noch wie befürchtet Amelie Nelle krankheitsbedingt aus. Co-Trainerin Kerstin Theis stellte sich nun der Herausforderung, sprang auf der Mitte ein und lieferte eine mehr als stabile Leistung ab. Mit ihren Aufschlägen setzte sie etliche Ausrufezeichen, wobei alle SG-Aufschläge noch stärker als sowieso schon gewohnt ausfielen. Die Fehlerquote blieb gleichzeitig niedrig. „Die haben aufgeschlagen wie die Weltmeister und haben nochmal eine Schüppe drauf gelegt“, zeigte sich Dieter Theis überrascht und beeindruckt.

Auch am SG-Block war kein Vorbeikommen, der Riegel bestehend aus Herbsthoff/Skerhut/Thomas stach hier besonders hervor. Der des VC war höchstens über die Außenposition eine Gefahr, die die Sendenhorsterinnen aber auch zu entschärfen wussten. Recklinghausen zeigte sich währenddessen über die einzelnen Sätze hinaus auch nicht sehr dynamisch in der Aufstellung, was es Theis noch einfacher machte, seine eigene Sechs optimal darauf anzupassen.

Drei weitere Punkte wanderten somit auf das Konto der Sendenhorsterinnen, die hierdurch weiterhin als ungeschlagener Aufsteiger an der Verbandsligaspitze stehen. Es bleibt somit der Fokus auf dem wohl richtungsweisenden Spitzenduell mit Verfolger TuS Saxonia Münster am kommenden Samstag in Münster. Eine SG-Delegation beobachtete noch das Spiel Saxonia gegen Lüdinghausen, das zur Freude der Sendenhorsterinnen mit 3:2 ausging und Saxonia einen wertvollen Punkt in der Verfolgungsjagd auf die SG kostete. „Ich hab jetzt nicht mehr ganz soviel Angst vor denen“, gab Theis offen zu. Er kündigte aber dennoch im gleichen Zuge eine intensive Trainingswoche an.

Im Gegensatz dazu bekam die Damenreserve am Wochenende ihre Grenzen aufgezeigt. Recht deutlich verlor sie mit 0:3 (15:25, 19:25, 20:25) gegen den SV Greven, der sich als der wohl aufschlagstärkste Kontrahent in der Liga herausstellte. Auch wenn die Sendenhorsterinnen eine aufgeweckte und solide Leistung bei hervorragender Stimmung ablieferte, reichte es nicht für mehr. Das Schema war stets gleich: Am Anfang waren die Teams gleich auf, etwa im ersten Satz bis zum 13:13. Ein bis zwei Aufschlagserien des SV beendeten dann jedoch jeweils jegliche Hoffnungen auf einen Satzsieg. „Dem hatten wir dann leider nichts entgegenzusetzen“, meinte Co-Trainer Stephan Klaes . „Der Rest war aber echt in Ordnung, wenn wir so weitermachen lasse ich mich nicht davon verrückt machen, dass wir jetzt auf dem letzten Platz stehen“, meinte er weiterhin, grundsätzlich positiv gestimmt.

Ebenfalls 0:3 verloren hat die dritte Damenmannschaft gegen einen ebenfalls gut aufschlagende Mannschaft des SV Ems Westbevern. „Wir sind durch die Aufschläge gut unter Druck gesetzt worden, sodass unser Zuspiel Schwierigkeiten bekam und die Mädels im Angriff zu selten was zeigen konnten“, fasste Trainer Frank Walter die Situation kompakt zusammen. Mit nur acht Spielerinnen und ohne Diagonalangreiferin war die Mannschaft zudem einmal mehr sehr dünn besetzt. „Ich war aber mit der Leistung zufrieden, da man eine Verbesserung gegenüber den anderen Spielen gesehen und die Mannschaft sich nie aufgegeben hat“, so Walter.

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