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Turnier der Sieger

Freitag übernehmen die Springreiter

Münster

Der erste Tag beim Turnier der Sieger gehört den Dressurreitern. Ab Freitag aber übernehmen die Springreiter. Das Starterfeld ist hochklassig besetzt. Vier Prüfungen stehen auf dem Zeitplan.

Henner Henning

Bereits am ersten Turniertag war Ole Ottmann auf Dream It im Einsatz. Foto: Jürgen Peperhowe

Nimmt man einmal die Teilprüfungen im Parcours beim Münsterländer Pferdestärken-Cup aus, gehörte beim Turnier der Sieger der erste Tag nahezu komplett den Dressurreitern. Grand Prix, dann die Klassiker für die jungen Pferde, das „Optimum“ und das „Westfalen-Wappen“ – alle Augen richteten sich auf das Viereck, das am Freitag aber nicht einmal aufgebaut wird. Denn dann übernehmen die Springreiter das Kommando, ab 9 Uhr stehen vier Prüfungen auf dem Zeitplan.

Angeführt von Weltmeisterin Simone Blum, die im vergangenen Jahr vor ihrem Titelgewinn noch in Münster die Qualifikation zum Großen Preis für sich entschieden hat, mischt ein hochklassig besetztes Starterfeld bei der Vergabe der Goldenen Schleifen mit. Maurice Tebbel, Markus Beerbaum, Philipp Weishaupt, Felix Haßmann als deutscher Meister oder Lokalmatador Gerrit Nieberg aus dem Stall von Turnierchef Hendrik Snoek – sie alle haben längst und wiederholt ihre Klasse im Sattel bewiesen.

Hickstead-Sieger David Will in Münster

Auch David Will, gehört zweifellos zu diesem Zirkel. Der 31-Jährige kommt mit der Empfehlung eines Prestigesieges nach Münster, er gewann am vergangenen Wochenende den Großen Preis im englischen Hickstead, den „King George V Gold Cup“. „Für mich geht mit diesem Sieg ein Traum in Erfüllung, das ist ein ganz besonderer Moment“, sagte Will, der sich vor zwei Jahren im niedersächsischen Dame mit einem Turnierstall selbstständig gemacht hatte – und seine Arbeit mit dem Erfolg vor dem schwedische Europameister Peder Fredricson mit Zacramento bestätigte.

„Das zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin“, sagte Will, der nach drei Etappen der Bemer-Riders Tour punktgleich mit Katrin Eckermann auf Rang zwei liegt – zwei Zähler hinter Nisse Lüneburg.

Nachfolger für Ahlmann gesucht

Sowohl Eckermann als auch Lüneburg sind vor dem Schloss dabei und wollen wie Will auf der vierten Station der Riders Tour weitere Zähler sammeln und ihre gute Ausgangslage festigen. Nach Münster geht es in Paderborn bei der OWL Challenge (12. bis 15. September) weiter, ehe bei den VR Classics Neumünster (13. bis 16. Februar) der „Rider of the ­year“ gekrönt wird. Titelverteidiger ist Christian Ahlmann, der sich damals mit seinem Sieg in Münster – er lag mit Clintrexo vor Marcus Ehning mit Funky Fred – auf Platz eins geschoben hatte und diesen nicht mehr abgab.

Diesmal wird Ahlmann vor dem Schloss jedoch fehlen, und auch in der Gesamtwertung der Riders Tour taucht seine Name nach Nullnummern in Hagen a.T.W. sowie in Hamburg erst weit hinten auf. Nicht nur in Münster wird also ein Nachfolger für Ahlmann gesucht.

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