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Oberliga: Ahrens-Team reist zum Mega-Duell ins Rheinalnd

Arminia Ochtrup bestreitet absolutes Spitzenspiel in Waldniel

Ochtrup

Eine Vorentscheidung im Titelkampf in der Tischtennis-Oberliga könnte am Samstag fallen. Dann tritt Spitzenreiter Arminia Ochtrup beim Verfolger TTC Waldniel an. Das Hinspiel hat der SCA mit 7:3 gewonnen, doch von einer Wiederholung ist nicht auszugehen. Waldniel hat sich in der Winterpause enorm verstärkt. Und das mit einem Chinesen, der sogar mal schon Timo Boll besiegt hat.

-mab-

Christopher Ligocki (l.) und Co. besprechen im Vorfeld einige Aufstellungsmodelle. Klar ist, dass es am Samstag in Waldniel richtig schwer wird für den Oberliga-Spitzenreiter. Foto: Thomas Strack

Am Samstag wird in der Tischtennis-Oberliga abgerechnet: Tabellenführer Arminia Ochtrup muss zu seinem härtesten Verfolger, dem TTC Waldniel (Beginn: 18.30 Uhr). Dabei geht es um nichts anderes als eine Vorentscheidung um den Titel und den direkten Aufstieg in die Regionalliga. Im Vorfeld des Gipfeltreffens sprach WN-Sportredakteur mit SCA-Teamsprecher Christopher Ligocki.

Herr Ligocki, wie ist die Stimmung im Team vor dem so immens wichtigen Spiel in Waldniel?

Christopher Ligocki: Wenn ich so in die Mannschaft reinhöre, dann gut: heiß, konzentriert, motiviert. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass bei mir so langsam ein bisschen die Nervosität einsetzt.

Wie trainiert Ihre Mannschaft gerade?

Ligocki: Da wir alle in verschiedenen Städten arbeiten beziehungsweise leben, trainieren wir dezentral. Amin Nagm trainiert beim 1. FC Köln mit, unser Spielertrainer Bernd Ahrens und Henning Zeptner machen das im Tischtennis-Internat in Düsseldorf, und ich bei uns in Ochtrup.

Sie haben gerade zugegeben, dass so ein wenig die Nervosität in Ihnen aufsteigt. Besteht denn Grund zur Sorge? Das Hinspiel wurde immerhin mit 7:3 gewonnen.

Ligocki: Damals fehlte Steffen Potthoff aufgrund einer Corona-Impfung und konnte kurzfristig nicht spielen. Da Waldniel zu diesem Zeitpunkt noch keinen starken fünften Mann hatte, hat sich die Mannschaft dazu entschieden, nur zu dritt anzutreten. Zwei Punkte gab es daher kampflos für uns. Mittlerweile hat sich das Kräfteverhältnis aber komplett zugunsten Waldniels verändert.

Warum?

Ligocki: Die haben sich mit Yang Lei verstärkt, der in erster Linie als Trainer der Bundesliga-Profis von Schwalbe Bergneustadt tätig ist. Das ist von der Papierform her der beste Spieler der Liga. Kurz danach kommt Ara Karakulak, der auch für Waldniel an den Tischen steht. Steffen Potthoff hat auch schon höherklassig aufgeschlagen, und Guangijan Zhan ist ein zweiter starker Chinese.

Das hört sich nach einer komplizierten Nummer an.

Ligocki: Wir sind Außenseiter, das steht fest. Wir wären wohl auch schon mit einem 5:5 einverstanden, denn dann würden wir unseren Ein-Punkt-Vorsprung verteidigen. Aber dafür müssen wir schon in allen Mannschaftsteilen zünden.

Wie wird am Samstag aufgestellt?

Ligocki: Henning, Bernd und ich sind gesetzt. Amin wird im Doppel zusammen mit mir spielen, das harmoniert gut. Wir müssen nur noch abwarten, inwieweit Lars Brinkhaus nach seiner Fußverletzung wieder fit ist.

Könnte die Außenseiterrolle unter Umständen vielleicht ein Vorteil sein?

Ligocki: Vielleicht. Im Gegensatz zu uns hat Waldniel klar kommuniziert, aufsteigen zu wollen. Wir hingegen haben uns mit diesem Gedanken ja erst im Laufe der Saison angefreundet. Insofern dürfte unser Gegner mehr unter Druck stehen. Natürlich würden wir uns nicht dagegen sträuben, als Meister aufzusteigen, aber dem Zweiten bleibt ja noch der Umweg über die Relegation. Und wenn wir am Ende vielleicht nur Dritter werden würden, dann hätten wir trotzdem eine super Serie hingelegt.

Für den Kreisrivalen TB Burgsteinfurt geht es am Sonntag zum SV DJK Holzbüttgen (Beginn: 14 Uhr). Ein Sieg wäre im Kampf um den Klassenerhalt von Vorteil.

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