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Tri Team Steinfurt veranstaltet am Sonntag nach zweijähriger Pause die 11. Auflage

Der Volksbank-Triathlon ist zurück

Steinfurt

Im Mai 2019 gab es aufgrund der Pandemie die letzte Auflage des Volksbank-Triathlons in Steinfurt. Am Sonntag meldet sich das Tri Team mit der elften Ausrichtung des beliebten Events zurück. Obwohl keiner der Hausherren im Starterfeld zu finden ist, ist ein Heimsieg nicht ausgeschlossen.

Von Marc Brenzel

Der Borghorster Luca Heerdt könnte auf der Olympischen Distanz für einen Heimsieg sorgen. Er ist einer von rund 270 Triathletinnen und Triathleten, die am Sonntag an den Start gehen. Foto: Peter Leßmann

„Endlich. Endlich ist es wieder so weit.“ Jonas Schlieckmann ist einfach super froh, dass der Volksbank-Triathlon in Steinfurt am kommenden Sonntag wieder startet. Zum elften Mal lädt das Tri Team Steinfurt, dessen Vorsitzender Schlieckmann ist, Ausdauersportler zum beliebten Wettbewerb ein.

2020 und 2021 machte die Pandemie eine Ausrichtung unmöglich. Ohnehin bot der Wettkampfkalender den Triathleten seit Saisonende 2019 nicht viel. „Für einige Aktive wird es wahrscheinlich der erste Start seit knapp 30 Monaten sein“, glaubt Schlieckmann.

Mit rund 270 Anmeldungen ist das Feld übersichtlicher als sonst. Bei etwa 400 Sportlerinnen und Sportlern war das Tri- Team bei seinen vorherigen Events angekommen. „Zeitgleich findet eine Konkurrenz in Drensteinfurt statt. Vielleicht haben sich einige aufgrund der langen Pause aus dem Wettkampfsport verabschiedet, eventuell sind andere zögerlich, weil für sie Corona noch eine Rolle spielt“, sucht Jonas Schlieckmann nach Gründen für den Rückgang.

Die 35 Mitglieder des Tri Teams haben in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten die Ärmel hochgekrempelt, um den Sporttreibenden beste Bedingungen zu bieten. Unterstützung gibt es von Familienmitgliedern, Schülern des Arnoldinums, dem TB Burgsteinfurt und anderen. 80 bis 100 Helfer, rechnet Schlieckmann, würden mit anpacken.

Vom ausrichtenden Verein startet niemand. Alle sind in die Orga eingebunden. Trotzdem sind die Hoffnungen auf einen Heimsieg groß. Dafür sorgt Luca Heerdt. Der Borghorster, der für den Bundesligisten Tri Finish Münster aktiv ist, hat für die Olympische Distanz (1000 Meter laufen, 40 Kilometer radfahren, 10 Kilometer schwimmen) gemeldet. „Auf jeden Fall ein Mann für ganz oben“, ist sich Schlieckmann sicher.

Den 11. Volksbank-Triathlon leiten die Mitteldistanzler (2000/80/20) mit ihrer ersten Startgruppe um 8.30 Uhr ein. Um 10.30 Uhr fällt der Startschuss auf der Olympischen Distanz. Ab 11.15 Uhr sind die Teilnehmer der Volksdistanz (500/20/5) unterwegs. Drei Paratriathleten haben ihren Start zugesagt. „Super, auf die freuen wir uns besonders“, betont Schlieckmann.

Geschwommen wird im im Burgsteinfurter Freibad (Tecklenburger Straße 48), die Radstrecke führt durch Hollich, gelaufen wird überwiegend im Bagno. Daran haben die Veranstalter nichts verändert. Von 8 bis 14 Uhr sind die Straßen rund um die Hollicher Mühle für den Autoverkehr gesperrt.

Wer noch nicht zur großen Triathlon-Familie gehört, der kann am besten in der Rad-Lauf-Wechselzone an der Realschule in Burgsteinfurt Wettkampfluft schnuppern. Eine Cafeteria mit breitem Kuchenangebot, Würstchen und kühle Getränke sowie eine Hüpfburg sollen den Triathlon-Sonntag des Tri Teams zu einem Familientag machen.

Auf der Mitteldistanz gewannen bei der letzten Auflage Jens Gosebrink von Bayer Uerdingen (3:58,03 Stunden) und die für den ASV Köln startende Burgsteinfurterin Stefanie Schulze Palstring (4:49,42). Die Konkurrenzen auf der Olympischen Distanz entschieden der Nordhorner Nicolas Lembcke (1:59,00) und Carina Huhn aus Witten (2:19,42) für sich. Auf der Volksdistanz waren Frank Wiedenhöfer (SV Gladbeck, 1:03,32 und seine Vereinskollegin Sabine Schön (1:07,01) am schnellsten.

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